Rosenheim – Die neue Meisterkonzertreihe im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim sowie die Eigenveranstaltungen in der Saison 2019/20 werfen ihre Schatten voraus. Am kommenden Dienstag, 2. Juli, beginnt der Vorverkauf. So geht der Blick schon jetzt ein paar Monate voraus.
Ein Hauch von Broadway weht am 17. Oktober mit „Filament – The Circus Club“ durchs Kuko, das ein „unterhaltsames Theater-Zirkus-Erlebnis für Publikum jeden Alters“ verspricht. Die Show lasse akrobatisches Theater in neuem und doch vertrautem Glanz erstrahlen.
Mystisch wird es am 14. November mit dem Fantasy- Musical „Krabat“. Nach dem preisgekrönten Jugendbuch von Otfried Preußler zeigt das Agon Theater München eine Inszenierung der Geschichte eines jungen Menschen, der sich mit finsteren Mächten einlässt, von denen er fasziniert ist, bis er erkennt, worauf er sich eingelassen hat – ein Abend mit Live-Musik und Gesang.
Mit der „Geschichte eines Nußknackers“ entführt der Sänger und Schauspieler Max Müller am 16. November das Publikum in die märchenhafte Welt des Nussknackers in der selten rezitierten Version von Duma in Kombination mit Tschaikowskys beliebter Ballettmusik, gespielt von den Münchner Symphonikern.
Das Rumänische Staatsballett Fantasio präsentiert am 15. Dezember den Klassiker „Die Schöne und das Biest“ nach dem gleichnamigen Märchen zur Musik von Peter I. Tschaikowsky.
Unter dem Motto „Heut tut sich auf das Himmelstor“ wird Hans Berger auch in diesem Jahr wieder sein festliches Weihnachtsoratorium in zwei Aufführungen am 22. Dezember im Kuko erklingen lassen – mit großem Ensemble, Chören, Solisten und vielen Mitwirkenden. Lustig geht es am Silvesterabend her, wenn das Freie Landestheater Bayern Eduard Künnekes Operette „Der Vetter aus Dingsda“ spielt.
Am 5. Januar stimmt dann das Kammerorchester der Münchner Philharmoniker mit Werken aus der Wiener Walzerschmiede und anderen beliebten Klassikern musikalisch auf das neue Jahr ein. Christoph Well, langjähriges Mitglied der Biermösl Blosn, führt heiter, satirisch und geistreich durch das Programm. Freunde von Modern-Ballett-Inszenierungen sollten sich den 19. Februar vormerken. In „Don’t Stop the Music – The Evolution of Dance“ vereinen sich talentierte Tänzer zu einer Show, welche durch die Entwicklung des Tanzes leiten will – mit Hits von Elvis Presley, den Beatles, den Bee Gees, Madonna und Michael Jackson bis zu Usher, Rhianna und Lady Gaga.
Am 19. März spielt das Agon Theater München „Lazarus, das Musical von David Bowie“. Die Inszenierung erzählt entlang zahlreicher Bowie-Songs die berührende Geschichte des Thomas Newton, der sich als Unsterblicher nach einem ganz anderen Leben sehnt als das auf der Erde.
Mit „Der Freischütz“, „Die Zauberflöte“ und „Die lustigen Weiber von Windsor“ wird am 20. März wieder ein neues Kapitel der „Opern auf Bayrisch“ aufgeschlagen. Die Besetzung des Ensembles besteht aus den Schauspielern Gerd Anthoff, Conny Glogger und Michael Lerchenberg, dem Percussionisten Philipp Jungk sowie dem Musikensemble Opern auf Bayrisch.
Was die Alchemisten des Mittelalters vergeblich versuchten, gelingt den Musikern der Formation German Brass im gemeinsamen Spiel: Sie machen Blech zu Gold. Gold für die Ohren ihres Publikums – ganz egal ob sie dabei den bewegenden Bach spielen, den wuchtigen Wagner oder moderne Evergreens. Das Blechblas-ensemble gastiert am 4. April im Kuko.
Auch für die jüngsten Besucher ist einiges geboten. In der Kindertheaterreihe ist ein neues Abenteuer des beliebten Helden „Feuerwehrmann Sam“ zu sehen sowie für die Kleinsten das Handpuppentheater „Peppa Pig“ und das Janosch-Stück „Post für den Tiger“ vom Münchner Theater für Kinder. Und mit „Beethoven für Kinder“ wird Heinrich Klug eines seiner Klassik-Kinderkonzerte gemeinsam mit den Münchner Philharmonikern für Kinder am 29. März im Kuko aufführen.