Künstlerkreis feiert den Sommer

von Redaktion

Ausstellung in „Alter Raiffeisen“ Neubeuern

Neubeuern – Die Künstler des Künstlerkreises Neubeuern zeigten in einer Gemeinschaftsausstellung, wie vielfältig man doch dieses Thema „Sommer“ aus künstlerischer Sicht betrachten kann.

Bei Elisabeth Straßer fühlt man sich bei ihren zarten Aquarellen eher im Übergang vom Frühling zum Frühsommer. Auch bei Hans Heibl blüht es noch in Pink und in einem kräftigeren Rot, aber bei den „Blättern in Grün“ spürt man schon die Sehnsucht nach einem Schattenspender. Bei den „Süßen Früchtchen“ von Alexandra Fradl schmeckt man den Sommer, während man die Schnecken in der Natur weniger liebt, aber als Keramik von Anne Hesselmann bewundert.

Ulrike Kirchner meint „Komm ein bisschen mit nach Italien“ und lädt zu einem „Gespräch im Ghetto Vecchio“, Dorothee Henrich zeigt in einer Collage den „Eingang zum Strand“, Therese Austermann das Meer „mare“ und „Die kleine Meerjungfrau“ auf Seide, während sich bei Christa Ulmer-Thurn eine „bissige Sonne“ auf Acryl zeigt. Die Fotos von Maresa Jung „Waldlichtung“, „kleine Seenlandschaft mit Abendsonne“ und ein Triptychon mit Wasserspiegelung der untergehenden Sonne geben die Stimmungen der angenehmen Sommerabende zurück. Neben der „Meeresbrise“ von Alexandra Fradl kann man mit Bri Oppel „Atemübungen“ machen.

Weil Jutta Mayr „litoral“ an die Strandzone erinnert, packt man mit Siglinde Berndt als Kosmopolit mobil die Koffer, bevor sich der „Sommer“ wie beim gleichnamigen Bild von Manfred Plonus dem Ende zuneigt. In der passenden Kleidung, gefertigt von Katrin Reheis, fühlt man sich wie bei der Italiensehnsucht in den 50er-Jahren.

Auch die Holzboote von Regina Marmaglio sind „ausgelaufen“ und ein Fundstück mit der Aufschrift „Fremdenzimmer“ erinnert an die Sommerfrische der Nachkriegsjahre. Die „mystische Katze“ von Fred Hehenleitner betrachtet das aus einer höheren Warte und die „Red Lines“ von Sabine Klis führten alles zu einer gemeinsamen Geschichte zusammen. Edith Riedl

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