Bruckmühl – Der nachhaltige Erfolg der Galerie Markt Bruckmühl, die heuer ihr 25-jähriges Bestehen feiert, beruht maßgeblich auf dem ehrenamtlichen Engagement der Künstler, die als Juroren die jeweiligen Jahresprogramme gestaltet haben. Immer wieder ist es ihnen dabei gelungen, hohen künstlerischen Ansprüchen Rechnung zu tragen, vielfältige Strömungen der zeitgenössischen Kunst aufzuzeigen und so das Interesse des Publikums an der Galerie wachzuhalten. Zu diesen Juroren gehörte von Anfang an die Schlierseer Künstlerin Charlotte Dietrich (1935 bis 2017). Als „Frau der ersten Stunde“ war sie, bis zu ihrem Tod im Jahr 2017, mehr als 23 Jahre mit großem Einsatz für die Galerie tätig.
Im Jubiläumsjahr widmet die Galerie Markt Bruckmühl Charlotte Dietrich nun eine umfassende Gedächtnisausstellung. Gezeigt werden Arbeiten, die die vielfältigen Aspekte ihres Jahrzehnte langen künstlerischen Schaffens ebenso aufzeigen, wie ihr großes Interesse an aktuellen künstlerischen, politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen. „Meine künstlerischen Ideen ergeben sich aus der Zeit und meiner daraus resultierenden persönlichen Betroffenheit“, sagte Charlotte Dietrich selbst einmal über ihre Arbeit.
Die Gedächtnisausstellung wurde dadurch möglich, dass sich der künstlerische Nachlass von Charlotte Dietrich – ihrem Wunsch entsprechend – inzwischen im Besitz der Marktgemeinde befindet. Die Ausstellung wird mit einer Vernissage am Sonntag, 1. September, um 11 Uhr eröffnet. Zur Person Charlotte Dietrich sprechen Dorothea Frigo, Angelika Mayer-Hubner und Dr. Hannah Stegmayer.