„Mensch und Stein, Mensch und Lilie“

von Redaktion

Ausstellung „Drei“ in „Alter Raiffeisen“

Neubeuern – Maresa Jung aus Neubeuern zeigt gemeinsam mit ihren Gästen, dem Ehepaar Angelika Spandl und Manfred Terme aus Brannenburg, unter dem Titel „Drei“ ihre künstlerischen Arbeiten in der „Alten Raiffeisen“. Zu sehen sind Fotografien, Malerei und Skulpturen.

Die Malerin Angelika Spandl bearbeitet ihre Bilder zusätzlich mit Binder und Hautleim und setzt auch Kaffeesatz zur Gestaltung ein. Dadurch entstehen erdhafte Strukturen und dreidimensionale Aufbrüche. In ihren Werken macht sie so die elementaren Kräfte der Natur spürbar.

Der Holzbildhauer Manfred Terme bevorzugt als Material Eichenholz, das er mit verschiedenen Werkzeugen bearbeitet. Er zerspant und trägt es mit der Motorsäge ab, schnitzt und behaut es. Seine Skulpturen sind Boote, Schilder und Zeichen aus Afrika. Beide haben erst vor acht Jahren mit ihrer künstlerischen Ausbildung begonnen. Vor allem ihre Reisen durch Afrika haben sie zu ihren Kunstwerken inspiriert.

Auch die international tätige Fotografin Maresa Jung zeigt in ihren künstlerischen Fotografien, wie sich beispielsweise fotografierte Rüben mit ihren Urformen in Kunstobjekte verwandeln. Der Betrachter kann so unvermutet die Schönheit der Natur aus einem anderen Blickwinkel entdecken. Ihre Steinmasken legen die Vermutung nahe, dass Natur und Steine beseelt sind.

Für ihr internationales Projekt „Portraits mit Lilien“ kann man sich von ihr in der Ausstellung fotografieren lassen. Dieses Projekt ist als ständig wachsendes Internet-Album angelegt, das bereits Hunderte Porträts von Menschen mit Lilien aus verschiedenen Ländern beinhaltet. Dabei geht es symbolisch um eine Verbindung des Menschen mit allem „Schönen“.

„Mensch und Stein, Mensch und Lilie, Mensch und Kreativität, Mensch und Elemente stehen für die Schöpfung“, mit diesen Worten beschrieb Alois Siepl treffend in seiner Eröffnungsrede das Thema dieser Ausstellung.Edith Riedl

Bis 6. Oktober

Die Ausstellung ist noch Samstag, 5. Oktober, von 14 bis 19 Uhr und Sonntag, 6. Oktober, von 11 bis 19 Uhr zu sehen.

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