Innig und mit hohem Tempo

von Redaktion

Chor- und Orchesterkonzert in der renovierten Stadtpfarrkirche

Bad Aibling – Die „Messe in D“ für Soli, Chor und Orchester von Antonin Dvorak war als Hauptwerk des Chor- und Orchesterkonzertes in der frisch renovierten Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Bad Aibling zu hören. Als solide Solisten sangen Dagmar Gareis (Sopran), Ursula Bommer (Alt), Richard Eschlbeck (Tenor) und Anton Höhensteiger (Bass). Die Chorgemeinschaft Bad Aibling und Mitglieder des Liederkranzes Rohrdorf bewiesen ihre Flexibilität und Wendigkeit nicht nur bei den vielen unterschiedlichen Passagen der Messe, sondern auch bei Josef Gabriel Rheinberger’s „Abendlied“, das die Chöre innig und ausdrucksstark darboten. Wild sprudelnd und in atemberaubendem Tempo begann Kirchenmusiker und Chorleiter Konrad Liebscher das Konzert mit der „Toccata in D“ von Gaston Bélier und hatte danach als Dirigent Sänger und Orchester sicher im Griff, ließ den Chor deutlich artikulieren und führte das Orchester mit klar fließenden Gesten. Nach dem zarten „Dona nobis pacem“-Schluss zollten die Zuhörer den Interpreten mit langem Applaus.

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