Endlich ist das „Haus des Erfinders“ zu entdecken

von Redaktion

Die Städtische Galerie Rosenheim öffnet Ausstellung mit Werken von Herbert Nauderer

Rosenheim – Wie Erfindergeist, Wahrnehmung und Wahrheit zueinander stehen, fragt die aktuelle Ausstellung von Herbert Nauderer in der Städtischen Galerie Rosenheim, die nach der langen Corona-Pause seit heute wieder geöffnet ist.

Herbert Nauderer gehört zu den renommiertesten zeitgenössischen Künstlern Deutschlands. Mit seinen bekannten Arbeiten wie „Mausmannsland“ oder „Parasite Island“ setzt er sich vor allem mit den Abgründen der menschlichen Psyche auseinander.

Die Ausstellung in Rosenheim präsentiert seinen aktuellen Zyklus „Das Haus des Erfinders“. Darin entwirft Herbert Nauderer mit Bezug zu Ereignissen der Geschichte, zu aktuellen Geschehnissen, Traumata und Verschwörungstheorien die private, fiktionalisierte und verrätselte Biografie des „Erfinders. Nauderer hat einen imaginären Parallel-Kosmos, bestehend aus Zeichnungen, Fotomontagen, historischen Dokumenten, Diaprojektionen und Videoarbeiten geschaffen, die die Lebensgeschichte des „Erfinders“ erzählen. Es geht um Fragen der Orientierung, der Rolle der Wissenschaft und ob uns eine unverständliche Macht bedroht. Vor der Galerie zeigt Gastkünstler Patrik Graf seine Installation „kuschelweich und superzahm“.

Wie die Galerie ankündigt, soll im Juni ein Rahmenprogramm starten. Geplant sind Lesungen und Gespräche mit Josef Bierbichler, Tilman Spengler sowie Kunstwissenschaftler Professor Andreas Bee, Exkursionen, Führungen und ein Konzert mit der Gruppe Hecker-Nauderer, Tramontana.

Ein Besuch der Ausstellung ist nach vorheriger Anmeldung per Telefon 08031/ 3651447 oder E-Mail galerie@rosenheim.de möglich. Die Anmeldung muss mindestens 24 Stunden vor dem geplanten Besuch stattfinden.

Besuchswünsche für das Wochenende müssen bis spätestens Freitag, 17 Uhr, per E-Mail eingehen. Zusammen mit der Reservierungsbestätigung erhalten Besucher per E-Mail eine Einwilligungserklärung zur Kontaktverfolgung, die ausgefüllt an der Kasse abgegeben werden muss. Eine Terminvergabe direkt vor Ort ist – je nach Besucheraufkommen – ebenfalls möglich.

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