Rosenheim – Der Rosenheimer Komponist Walther Prokop zieht angesichts seines 75. Geburtstags Bilanz: Drei Werke aus den vergangenen beiden Jahren markieren seinen Spätstil. Es sind emotional gehaltene Vertonungen von Texten aus dem „Hohelied“. Liebesleid, Liebessehnsucht, aber auch euphorische Verzückung kommen klanglich zum Ausdruck: „Schön bist du, meine Freundin!“ Zu hören sind die Werke am Samstag, 30. Oktober, um 19 Uhr in der Kirche Sankt Hedwig, ebenso wie Musik von Vorbildern und Weggefährten wie Hans Melchior Brugk, Herbert Weß, Dietmar A. Lindner, Wolfgang H. Ebert, Alexander Stimmelmayr oder Klaus Obermayer. Prokop erhielt 1982 den Förderpreis der Stadt Rosenheim und 2018 den Sudetendeutschen Kulturpreis für Musik. Mitwirkende sind Herbert Weß (Orgel) und Ursula Preissler, Luitgard Hamberger, Herbert Gruber (Gesang) sowie Alice Guinet (Flöte) und Monika Hagitte (Violine). Es gelten die 3G-Regeln. Voranmeldung ist erwünscht per E-Mail an walther.prokop@gmx.de oder unter Telefon 08031/7968766. Der Eintritt ist frei, um einen Unkostenbeitrag wird gebeten. Radio Regenbogen sendet am Montag, 25. Oktober, ab 19 Uhr ein Gespräch mit dem Komponisten.