Gstadt – Nach langer coronabedingter Pause hat das Haus des Gastes seine Pforten wieder für interessante Ausstellungen altbekannter Künstler geöffnet. Den Auftakt macht Hartmut Hattler, Städte- und Landschaftsmaler aus Neufahrn. Er ist bekannt für seine Malerei vor Ort, meist Impressionen aus der Architektur, wie zum Beispiel Städtelandschaften von Freising, Erding und München.
Noch bis morgen, Sonntag, lädt der Künstler ein auf einen malerischen Spaziergang unter dem Motto „Der Chiemsee, immer wieder bezaubernd“. Die lichtdurchfluteten Aquarelle zeigen Naturlandschaften mit Blick ins Weite. Sie beeindrucken durch ein gelungenes Farbenspiel und bringen eine gewisse Leichtigkeit zum Ausdruck. Sehenswert sind vor allem auch Impressionen aus Gstadt, Rimsting und Breitbrunn sowie Schloss Herrenchiemsee, das Münster Frauenwörth und Kloster Seeon.
Hartmut Hattler wurde 1942 in Burgbernheim in Mittelfranken geboren. Seit 1986 ist er als Vertragsarchitekt tätig und seit 1992 ist er freischaffender Architekt, Statiker und Gutachter.
Schon seit seiner Kindheit hat er Freude an der Malerei und Zeichenkunst. Zunächst beschäftigte er sich vorwiegend mit der Ölmalerei. Nach einem Unfall stellte er wegen der lichten und frischen Farben auf Aquarellmalerei um. Zahlreiche Einzelausstellungen führten ihn unter anderem nach Würzburg, München-Pasing, Neufahrn, Freising und Erding. Im Haus des Gastes in Gstadt stellt er seit 2013 aus. Geöffnet ist täglich von 10 bis 18 Uhr. Friederike Gloßner