Rosenheim – Die Theaterinsel Rosenheim feiert am Samstag, 11. März, die Premiere der nächsten Eigenproduktion „Jagdszenen aus Niederbayern“ von Martin Sperr (Regie) und Stefan Höhn (Bearbeitung:). Nach drei Jahren Probenarbeit, kommt die Inszenierung nun endlich zur Aufführung. In diesem Drama umschreibt der Autor Sperr die feindliche Lebenswelt der homosexuellen Hauptfigur Abram, der 1948 nach einer Gefängnisstrafe versucht, im kleinen niederbayerischen Dorf „Reinöd“ wieder Fuß zu fassen. Doch das Dorfleben und der Umgang der Dorfbewohner untereinander sind geprägt von Intoleranz, Homophobie und Rassismus. Gesellschaftliche Normen, Stigmatisierungen und Vorurteile können das Zusammenleben einer Gemeinschaft stark beeinflussen und zu Ausgrenzung führen. Eindrücklich zeigt Sperrs Stück das Leid von Menschen, die sich diesem gesellschaftlichen Druck ausgesetzt sehen. Die Premiere ist am Samstag, 11. März, um 20 Uhr. Karten gibt es auf www.theaterinsel.de oder unter Telefon 08031/9008203. Weitere Aufführungstermine sind an den Sonntagen, 12., 19. und 16. März, um 17 Uhr; an den Freitagen, 17. und 31. März, um 20 Uhr und an den Samstagen, 18. und 25. März, sowie am Samstag, 1. April, jeweils um 20 Uhr.