Über die magische Anziehungskraft von Vulkanen

von Redaktion

Bilder von farbenkräftigen Ausbrüchen sowie von leuchtenden Bäumen und zauberhafter Landschaft im Haus des Gastes in Gstadt

Gstadt – Der eine Themenschwerpunkt bei der Ausstellung im Haus des Gastes in Gstadt von Freitag, 22., bis Sonntag, 24. September, ist Vulkanismus, inspiriert von der aktuellen Vulkanausstellung im Lokschuppen Rosenheim. Vulkane üben auf den Menschen seit jeher eine große Faszination aus und bergen zugleich Gefahren, Risiken und gewaltiges Zerstörungspotenzial. Gleichzeitig bringt die Vulkanasche üppige Fruchtbarkeit mit sich und deren Ausbrüche ziehen Touristen magisch an. Geothermie und heiße Quellen sind von positivem Nutzen für den Menschen. In der Kunstausstellung werden Bilder farbenprächtiger Vulkanausbrüche, Lava, Geysire, von der Eruption gezeichnete Landschaften und opalisierte Gesteine zu sehen sein.

Der zweite Themenschwerpunkt ist, passend zur Jahreszeit und in der Explosivität der Farbengewalt gut korrespondierend zum Thema Vulkan, der Herbst. Ausgestellt werden leuchtende Bäume, zauberhafte Landschaften und die reichliche Obsternte. Verwendete Techniken sind Acryl-, Öl-, Pastell-, und Aquarellmalerei sowie Fotografie.

Die Künstlerin der Ausstellung, Claudia Simon, arbeitete in der Versicherungsbranche und studiert nebenbei bei bekannten Künstlern wie Professor Nikolaus Hipp und Professor Markus Lüpertz. Es ist ihr ein Anliegen, in ihren Bildern auf die Folgen der Naturzerstörung und des Klimawandels hinzuweisen. Sie stellt ihre Bilder deutschlandweit wie auch international aus und erhielt zahlreiche Preise sowie Nominierungen. Kürzlich wurde ihre Plastik „Auch Fische weinen Tränen“, zum Fischsterben an der Oder sowie für die Kunstausstellung „Natur-Mensch“ des Nationalparks Harz in Sankt Andreasberg, unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Umweltministers Christian Meyer, juriert. Die Ausstellung ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Schulklassen sind dazu eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Artikel 4 von 8