Sommerfestival im Wetterglück

von Redaktion

55000 Besucher kommen zu den sechs Konzerten im Rosenheimer Mangfallpark-Süd

Rosenheim – Sechs Konzertabende, 1090 Minuten Musik und 55000 Gäste: Das war das Rosenheimer Sommerfestival 2024. Und – nicht ganz unwesentlich für ein Open-Air: Es herrschte zwei Wochen lang schönes Wetter.

Auch mit der Zuschauerresonanz waren die Veranstalter zufrieden: Zwei Konzerte waren ausverkauft, aber auch alle anderen Abende „sehr gut“ besucht, wie Florian Englert, Geschäftsführer der veranstaltenden Rosenheim Event GmbH, mitteilte.

Geboten war wieder eine Mischung, bei der jeder fündig werden konnte: Der irische Pop-Held Ronan Keating, einst Sänger der Gruppe Boyzone, machte den Auftakt. Star-Geiger David Garrett begeisterte seine Fans mit seinen Klassik-Meets-Pop-Hymnen. Reibeisenstimme Bonnie Tyler teilte sich den Konzertabend mit Nena, der es in Rosenheim so gut gefiel, dass die Zugaben schier kein Ende nehmen wollten. Als publikumsnah bewies sich erneut der Sänger Wincent Weiss. Er kennt sich im Mangfallpark aus, trat er doch bereits zum dritten Mal beim Sommerfestival auf. Mit Dieter Thomas Kuhn, der mit nabeltief aufgeknüpftem Hemd und großen Gesten auftrat, feierte das Publikum eine glitzernde Schlagerparty. Ein Meer aus Handylichtern gab es beim Konzert von Silbermond. Frontfrau Stefanie Kloß bescheinigte den Rosenheimern: „Ihr seid schon etwas verrückt und deshalb passen wir so gut zusammen!“

Das Sommerfestival 2025 findet von 11. bis 19. Juli statt. Das Konzert der italienischen Rockröhre Gianna Nannini ist bereits ausverkauft, so der Veranstalter. Darüber hinaus kommen Anastacia, Jan Delay, Roy Bianco & Abbrunzati Boys sowie Alvaro Soler. Als letzter Künstler wurde Musik-Legende Carlos Santana bekannt gegeben. Der 77-Jährige gibt in Rosenheim 2025 sein einziges Konzert in Bayern.

Bemerkenswert allerdings: Erstmals seit Jahren war der Festivalpass, der für sechs Konzerte gilt, nicht binnen Stunden ausverkauft. Auch am Tag vor Weihnachten konnte man ihn noch online bestellen. Das war 2024 noch ganz anders gewesen.

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