Im Kuko brennt die Lederhose

von Redaktion

Boygroup voXXclub riss das Publikum mit Mix aus Rock, Pop und Volksmusik mit

Rosenheim – Ein einfacher Männerschnupfen hätte das Konzert von voXXclub, das bereits im Dezember stattfinden sollte, am vergangenen Wochenende im Rosenheimer Kultur und Kongresszentrum fast platzen lassen. Doch das erklärten die fitten Jungs in ihrer brandneuen „Burning Lederhos’n Show“ erst am Schluss und das war auch gut so.

Partystimmung
von Beginn an

Zuvor kamen die Zuschauer im vollbesetzten Saal nicht aus dem Staunen heraus. Da wurde nicht nur geschunkelt und mitgesungen, die wuchtigen Songs sorgten schon zu Beginn für Partystimmung. Auf unterschiedlichen Bühnenebenen performten die Fünf ihre Hits, das Lichtdesign überraschte ebenso wie die Show-Aktionen, wenn Bälle ins Publikum flogen und Luftschlangen auf die Besucher niedergingen.

Michael Hartinger, Korbinian Arendt, Stefan Raaflaub, Christian Schild und Florian Claus begeisterten mit einem Mix an Rock, Pop und Volksmusik: „Hände hoch und mitsingen, schunkeln, winken“, das Publikum war in jeder Phase dabei. Der Gesang war zwar etwas laut, das machten die Fünf aber durch ihre frische Art wieder wett.

Animationen auf der LED-Wall ließen die Zuschauer das Leben der Boygroup auch außerhalb der Konzertsäle miterleben. Die großen Hits wie „Rock mi“, „Anneliese“ und „I will wieder hoam“ ließen die Zuschauer nicht auf ihren Sitzen. Immer wieder sprangen sie auf, schunkelten mit den Nachbarn und sangen die Hits mit, die Schlag auf Schlag kamen. Auch die Geschichten welche die Jungs von sich erzählen und die Briefe, die sie vorlasen, ließen die Fans nicht kalt. Texte wie „Der Teufel ist überall“ zeigten Wortpassagen, die deutlich machten, dass es sich nicht um eine reine Gauditruppe handelt.

Der nächste Auftritt der fünf Vokal-Akrobaten ist bereits für November 2026 im Kuko geplant. „Da wollen wir den Saal erweitern“, so Michael Hartinger. Am Schluss des Konzertes musste er die Autogrammstunde absagen: „Wir wollen euch ja nicht anstecken.“ Trotzdem gab es noch eine lautstark erklatschte Zugabe.

peter schlecker

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