Maxlrain – Auch im 26. Jahr seines Bestehens hat der Kulturförderverein Mangfalltal in Maxlrain mit elf Veranstaltungen wieder ein attraktives Programm zu bieten: mit Klassischem, Bairischem und Modernem ein Programm für Jung und Alt.
Vor 25 Jahren hat sich der Kulturförderverein Mangfalltal in Maxlrain bei der Gründung auf die Fahne geschrieben, die Kultur zu fördern. „Das Ziel haben wir mittlerweile erreicht“, verkündete Vorsitzender Georg Weigl stolz bei der Präsentation des 2025er Programms im Bräustüberl in Maxlrain. Dennoch will sich der Verein nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, sondern, umstrukturiert, weiter ein attraktives Programm anbieten.
Allerdings gibt Weigl auch zu, dass der Nachwuchs fehlt. Deshalb stellte er die immense Arbeit von Gertrud Vogl explizit heraus. „Wir suchen Leute, die Interesse an der Kultur und an der Mitarbeit haben“, sagte Weigl und erinnerte an die kommende Jahreshauptversammlung im Mai mit Neuwahlen. Besonders schmerzt dem Tuntenhausener Bürgermeister aktuell das Fehlen eines künstlerischen Leiters.
Weigl, seine Stellvertreterin Resi Englhart und Geschäftsführerin Gertrud Vogl blickten dann auf die Inhalte der elf Veranstaltungen. Besonders stellten sie noch einmal das Anliegen des Vereins heraus, einheimische Gruppen und Interpreten aus dem Mangfalltal, dem Inntal sowie der näheren Umgebung zu fördern.
Den Anfang macht in diesem Jahr das Mariensingen am Freitag, 2. Mai, das seit der Renovierung der Basilika abwechselnd in Tuntenhausen und Weihenlinden stattfindet. Diesmal wirken die Samerberger Bläser, die Eglhartinger Stubenmusi, die Rimstinger Sänger und der Oimblüah Dreigesang mit. Es folgt ein Galakonzert der Oper Schloss Maxlrain am Sonntag, 22. Juni, mit dem Titel „Alles Walzer?“, ein Abend mit Arien und Ensembles von Johann Strauss (Sohn).
Die Schloss-Serenade im Schlosspark von Vagen am Samstag, 5. Juli, findet heuer bereits zum 34. Mal statt. „Eine empfehlenswerte Veranstaltung in einem tollen Ambiente“, lobte Weigl. Konzertante Blasmusik, Volksmusi und höfische Musik werden hier von Chören, Musikern und Künstlern im beleuchteten Schlosspark dargeboten.
Fest zum Programm gehören der Handwerker- und Trachtenmarkt am Samstag, 5., und Sonntag, 6. Juli, sowie das Maxlrainer Morgentanzl am Sonntag, 6. Juli. Klassisches gibt es mit der Oper „Il barbiere di Siviglia“ von Gioachino Rossini (6. bis 13. Juli), die für ihre lebhaften Arien und humorvollen Situationen bekannt ist. „Die Aufführung in der Maxlrainer Reithalle bietet ein ganz besonderes Ambiente“, betonte Sabina Jahns.
Nach der Sommerpause geht es weiter mit einem Kirchenkonzert am Samstag, 11. Oktober, von Johannes Brahms „Ein Deutsches Requiem, op.45“. In der Kulturmühle in Bruckmühl tritt die Band „The Hot Stuff Jazzband“ am Samstag, 18. Oktober, auf, die Musik von Louis Armstrong und auch eine bunte Melodienauswahl der schönsten Disney-Filme spielt. „Zur mitreißenden Musik kann auch das Tanzbein geschwungen werden“, fügte Weigl an.
Zwei bairische Veranstaltungen folgen: Das Wirtshaussingen am Kirtadienstag (21. Oktober) und der Volksmusikabend in Kematen am Freitag, 7. November. „Ernst Schusser reißt die Leute einfach mit“, betonte Resi Englhart. Der Abschluss ist in diesem Jahr im Novalishaus: „Der Nussknacker“, ein Familienkonzert am Sonntag, 7. Dezember. „Eine ganz besondere Familienveranstaltung“, betonte Gertrud Vogl. Die Besucher erwartet ein spannendes Wintermärchen des russischen Komponisten Peter Tschaikowsky. Nach den Worten Vogls wird die interaktive Konzertstunde durch Projektion von kindgerechten Aquarellbildern und Mitmachaktionen berei- chert. werner stache