Iris Maria Weweck
Aying/Prutting – Die Kunst und die Gefühle, die sie weckt, prägen den Lebensweg von Iris Maria Weweck. Nun öffnet sie ihr Innerstes und lässt in ihrer ersten Ausstellung Farben sprechen und Formen zu Gefühlen werden. 16 ihrer Werke werden bei der Vernissage am Samstag, 10. Mai, ab 18 Uhr in Aying vorgestellt – ein Blick in die Seele der Obernburger Malerin.
Mit ihrer ersten Vernissage unter dem Titel „Äußeres Sehen – Inneres Schauen“ öffnet Weweck nicht nur den Raum für abstrakte Kunst, sondern auch ein Fenster zu ihrer inneren Welt. Ihre Werke sind keine dekorativen Oberflächen, sondern Ausdruck tief empfundener Emotionen und intuitiver Prozesse. Die abstrakten Arbeiten von Iris Maria Weweck zeichnen sich durch ihre intensive Farbigkeit, Vielschichtigkeit und emotionale Tiefe aus. „Ich male nicht, um zu gefallen. Ich male, um zu entdecken“, sagt Weweck.
Dabei ist das Malen für sie nicht nur ein kreativer, sondern auch ein existenzieller Prozess: Jede Leinwand ist eine Bühne für das Ungewisse, ein Experiment mit Farbe und Struktur, ein Ausdruck innerer Bewegtheit. Ihre Werke entstehen Schicht für Schicht – nicht nach Plan, sondern im Fluss eines intuitiven Schaffens.
„Das Leben ist ungeplant, es erfordert Mut, Neugier und Disziplin – genauso wie das Malen“, erklärt die Künstlerin. Aus dieser Haltung erwachsen Bilder, die nicht nur ästhetisch ansprechen, sondern auch etwas im Herzen zum Schwingen bringen. Die Kunst von Iris Maria Weweck fordert zur Auseinandersetzung auf – nicht mit der äußeren Realität, sondern mit dem, was sich in uns bewegt.
Die Künstlerin lädt mit ihren Bildern zu einer persönlichen Entdeckungsreise ein: Wer sich auf das Spiel der Farben einlässt, kann neue Perspektiven auf das eigene Empfinden gewinnen. „Ich sehe in jedem Werk einen Spiegel meiner Emotionen. Es ist eine visuelle Sprache, in der ich ausdrücken kann, was mit Worten oft nicht greifbar ist.“