Bruckmühl – Das traditionelle Mariensingen des Kulturfördervereins Mangfalltal in Maxlrain in der Wallfahrtskirche von Weihenlinden erwies sich auch heuer wieder als Quelle neuer Kraft und als Ruhepol in einer bewegten Zeit.
Für das diesjährige Singen hatte Resi Englhart ein wunderbares Programm mit Gesang und Instrumentalstücken zusammengestellt. Neben dem unterschiedlichen Liedgut sprach Toni Keller meditative Texte und Gebete. Bereits eine halbe Stunde vor Beginn des diesjährigen Mariensingens zeigte sich die beeindruckend schöne Wallfahrtskirche mit ihren zwei herausragenden Zwiebeltürmen brechend voll. Von der Empore herab eröffneten die Samerberger Bläser die Veranstaltung – die Klänge durchdrangen das Kirchenschiff und verliehen schon dem Beginn des Mariensingens eine erhabene Stimmung.
„Der Engel des Herrn“ brachten dann die Rimstinger Sänger, die bereits seit 2019 in dieser Besetzung singen, zum Besten. Mit Gitarre, Hackbrett und Zither erfüllte die Eglhartinger Stubnmusi das Kirchenschiff mit warmen, wohlklingenden Tönen. „Du schönste Himmelsfrau“ und „Maria Mutter Königin“ waren nur einige der fünf Lieder, die der Oimbliah Dreigsang vortrug. Die drei jungen Frauen aus Aying kennen sich eigentlich schon von Kindesbeinen an. Und ihre Leidenschaft zum Singen, die Liebe zur Volksmusik und zum alten Liedgut war bei jeden ihrer Lieder erkennbar.
Nach gut 70 Minuten herausragender Volksmusik und nachdenklicher Texte wurde gemeinsam das Lied „Gegrüßet seist du Königin“ angestimmt. „Mit dem Mariensingen beginnt auch der Marienmonat Mai“, erklärte Pfarrer Augustin Butacu. Er dankte den vier Gesangs- und Musikgruppen und Sprecher Toni Keller für ihre Beiträge . Die Spenden am Ende der großartigen Veranstaltung gingen an die Rosenheimer Aktion für das Leben. Werner Stache