Musik trifft Malerei trifft Theater

von Redaktion

Die Inntaler Klangräume finden von 17. bis 19. Oktober in Großkarolinenfeld, Heilig Blut und Schwarzlack statt

Großkarolinenfeld/Rosenheim/ Brannenburg – Die Inntaler Klangräume 2025-Produktion „Amor – Mater dolorosa“ steht an drei Abenden in der frisch sanierten Karolinenkirche in Großkarolinenfeld auf dem Programm. Mit Anne Bennent konnte für die Rezitation der Texte von Jean-Pierre Siméon eine renommierte Schauspielerin gewonnen werden.

Marianna Herzig (Sopran) und Tobias Hechler (Altus) bestreiten den vokalen Teil des Pasticcios, das von Andreas Legath aus drei verschiedenen Stabat mater-Vertonungen zusammengefügt wurde. Begleitet werden sie vom Cantate Ensemble auf historischen Instrumenten.

Die Inszenierung ist zwischen Kriegsalltag und spiritueller Hingabe angesiedelt. Aufführungen sind am Freitag, 17., und Samstag, 18. Oktober, jeweils um 20 Uhr sowie am Sonntag, 19. Oktober, um 18 Uhr. Eine Einführung gibt es jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Ebenfalls am 18. Oktober, aber bereits um 16 Uhr, spielt in der Wallfahrtskirche Heilig Blut in Rosenheim Hans Maier eine Auswahl von Präludien und Fugen aus Johann Sebastian Bachs „Wohltemperiertem Klavier“ auf dem Akkordeon. Von einem Vokalquartett mit Priska Eser (Sopran), Kerstin Rosenfeldt (Alt), Andreas Hirtreiter (Tenor) und Werner Rollenmüller (Bass) werden zwischen den Präludien und Fugen Choräle aus Bachkantaten zu hören sein.

Eine Matinee am Kirchweihsonntag, 19. Oktober, um 11 Uhr in der Wallfahrtskirche Schwarzlack in Brannenburg bietet die traditionelle Kombination bairischer Volksmusik und klassischer Kirchenmusik unter dem Titel „Mater amabilis“. Die geistliche Musik Mozarts und Haydns wird vom Cantate Vokal- und Instrumental-Ensemble mit Roswitha Schmelzl (Sopran), Melanie Arnhold (Alt), Hermann Oswald (Tenor), Thomas Hamberger (Bass) und Kaori Mune-Maier (Orgel) interpretiert. Darunter sind Mozarts Motetten „Alma Dei creatoris“, „Sancta Maria“ und „Sub tuum praesidium“. Die Volksfrömmigkeit der Texte spiegelt sich in der Komposition wider. Haydns „Salve Regina“ ist eine ausladende Vertonung der Antifon. Der konzertierenden Orgel fällt in diesem für Vokalquartett und Streicher komponierten Werk eine besondere Rolle zu. Den volksmusikalischen Part übernimmt der Sagschneider Dreigesang.

Auch die Bildende Kunst kommt bei den diesjährigen Klangräumen zum Zuge. Die Karolinenkirche in Großkarolinenfeld widmet Andreas Legath, dem Initiator der Inntaler Klangräume, die erste Ausstellung im musealen Kirchenraum. Gezeigt wird eine Auswahl an meist großformatigen Bildern südlicher Landschaften.

Karten für alle Veranstaltungen gibt es im Vorverkauf im Ticket-Zentrum, Stollstraße 1, Rosenheim, unter Telefon 08031/15001 und in der Buchhandlung Vogelbuch, Karolinenplatz 10, Großkarolinenfeld, unter Telefon 08031/59165. Restkarten sind an der Tageskasse erhältlich.

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