Söchtenau – Ein umfangreiches Erbe haben die Töchter Theresa und Anna von Rudl Endriß angetreten. Der vor zwei Jahren verstorbene Bildhauer hat auf seinem Werkstatt- und Wohnareal im Gewerbegebiet von Schwabering eine Vielzahl von Objekten hinterlassen. Von kleinen Skulpturen aus Holz oder Metall, Objektkästen und Bildern, bis hin zu großen Steinarbeiten hatte sich über die Jahrzehnte vieles angesammelt. Kein Wunder, denn Rudl Endriß trotzte seiner körperlichen Behinderung, ging jeden Morgen um sechs Uhr an sein Werk und schaffte unermüdlich.
„Wir haben ein Jahr lang aufgeräumt und aussortiert. Nun ist es viel weniger geworden, aber dafür übersichtlich. Wir haben die reichen Bestände unseres Vaters Rudl neu geordnet und freuen uns jetzt, wenn das eine oder andere Werk noch seinen Weg zu einem Sammler oder einer Sammlerin findet“, erzählen Theresa Endriß und Anna Kamieth.
Unter E-Mail theresa.endriss@rosenau.digital kann jeder, der den Rudl Endriß und seine fantasiereiche Kunst schätzt, einen Besuchstermin ausmachen.