Rot – die Farbe aller Farben

von Redaktion

Gemälde, Grafik und Skulpturen von Fried Stammberger und Franz Ferdinand Wörle in Bruckmühl

Bruckmühl – Mit einer Ausstellung, die Malerei und Skulptur verbindet, rückt die Galerie Markt Bruckmühl zwei prägende Künstler der Region in den Fokus. Die Schau mit Arbeiten von Fried Stammberger und dem 2020 verstorbenen Franz Ferdinand Wörle ist von Sonntag, 1. Februar, bis Sonntag, 8. März, in der Galerie zu sehen. Die Vernissage ist am Sonntag, 1. Februar, um 11 Uhr, die Einführung übernimmt Ute Bößwetter.

Fried Stammberger, Jahrgang 1940, beschäftigt sich seit Anfang der 1960er-Jahre mit Malerei. Von ursprünglich konkreter Malerei haben sich seine Werke im Laufe der Zeit zunehmend von gegenständlichen Formen entfernt, inzwischen lassen seine Arbeiten die Motive eher erahnen als erkennen. Sichtbar werden sie durch die kräftige Farbwahl des Künstlers. Viele Motive erinnern an impressionistische Werke, schaffen aber durch die Intensität der Farben einen zusätzlichen Spannungsbogen. Blau, Gelb und Rot, besonders Rot in den verschiedensten Tönen, leuchten dem Betrachter aus den Bildern entgegen; für Stammberger ist Rot „die Farbe aller Farben“. Stammberger lebt und arbeitet in Rosenheim.

Franz Ferdinand Wörle (1952 bis 2020) absolvierte eine Lehre als Holzbildhauer und studierte anschließend Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München. Den Schwerpunkt seines Schaffens bildeten Skulpturen, für die er bevorzugt Eisen verwendete. Die geometrisch, gradlinig gestalteten Arbeiten tragen Titel wie „Tore“, „Stelen“ oder „Seelenhäuser“. Durch die Wahl des Materials verändern die Objekte im Laufe der Zeit ihr Erscheinungsbild: Eisen rostet, es bildet sich roter Rost in verschiedenster Intensität.

Geöffnet ist die Galerie Markt Bruckmühl mittwochs von 14 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 11 bis 18 Uhr.

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