Programm der Jazzwoche Burghausen steht fest

von Redaktion

Jubiläumsausgabe vom 17. bis 22. März – Programm reicht von Mike-Stern-Band bis zum Blues-Samstag

Burghausen – Vorfreude auf hochkarätigen Jazz prägt die 55. Internationale Jazzwoche Burghausen, die von Dienstag, 17. März, bis Sonntag, 22. März, ein umfangreiches Programm bietet. Die IG Jazz Burghausen präsentiert eine Woche voller unterschiedlichster Konzerterlebnisse, von internationalen Größen bis zu vielversprechenden Neuentdeckungen.

Nach dem traditionellen Preisträgerkonzert des 16th European Young Artists‘ Jazz Award eröffnet die Mike-Stern-Band mit Leni Stern, Gabor Bolla, Noam Tanzer und Juan Chiavassa die Hauptkonzerte in der Wackerhalle. Zu den weiteren Höhepunkten zählt der renommierte deutsche Schlagzeuger Wolfgang Haffner, der mit seiner All Star Celebration sein 50. Bühnenjubiläum begeht und dazu seine langjährigen musikalischen Weggefährten Simon Oslender (Keyboard) und Thomas Stieger (Bass) sowie Sängerin Viktoria Tolstoy, Posaunist Nils Landgren und DJ Shantel auf die Bühne bittet. Ebenfalls im Programm ist der Trompeter Theo Croker, der sein Projekt „Miles in the Golden Hour“ vorstellt. Für eine besonders energiegeladene Note sorgen der mehrfach Grammy-prämierte Cory Henry mit seinen „The Funk Apostles“ sowie das experimentierfreudige Kollektiv „Sonic Interventions“, das in diesem Jahr mit dem Deutschen Jazzpreis als Newcomer des Jahres ausgezeichnet wurde. Liebhaber avantgardistischer Klänge kommen mit dem Duo Stian Westerhus & Maja S. K. Ratkje im denkmalgeschützten Ankersaal im Zentrum der Burghauser Altstadt auf ihre Kosten.

Der traditionelle Blues-Samstag bringt mit Paul Lamb & The King Snakes und Ronnie Baker Brooks zwei herausragende Vertreter des Genres nach Burghausen. Ergänzt wird das Festivalprogramm durch weitere eindrucksvolle Künstler, darunter den türkischen Saxofonisten Korhan Futacı, das New Yorker Jazz-Kollektiv „Irreversible Entanglements“ sowie die in London ansässige Bassistin, Sängerin und Komponistin Amy Gadiaga.

Die Nachwuchsförderung bleibt weiterhin ein zentrales Anliegen. So ist der Abschluss-Sonntag traditionell den Newcomern vorbehalten und wird 2026 von Ayé, Inui und dem Jakob-Bänsch-Quintett gestaltet. Zudem übernimmt das Shuteen-Erdenebaatar-Trio die nächtlichen Jazzkellerkonzerte. Auch wird sich die Burghauser Altstadt am Samstag nach den Hauptkonzerten mit der Jazznight wieder in eine musikalische Flaniermeile verwandeln. Der Kartenvorverkauf läuft bereits an den bekannten Vorverkaufsstellen.

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