Rosenheim – Der Ehrenpräsident der Goethe-Gesellschaft Weimar Professor Dr. Jochen Golz hält auf Einladung der Goethe Gesellschaft Rosenheim am Mittwoch, 7. Januar um 19.30 Uhr im Künstlerhof am Ludwigsplatz einen Vortrag mit dem Titel „Goethe und Schubert“. Oft ist behauptet worden, dass Goethe Schuberts musikalisches Genie verkannt habe. Im Licht der Historie hält diese Legende nicht stand.
In der Ästhetik der Goethezeit galt leichte Sangbarkeit als wichtiges Kriterium für ein Kunstlied. Durch seinen Freund Zelter war Goethe auf diese Auffassung eingeschworen, das machte ihm das Erkennen von Schuberts neuartigen Vertonungen schwer. Schuberts Goethe-Verehrung hat das Schweigen aus Weimar auf einen Brief von Schuberts Freund Spaun keinen Abbruch getan.Fü