Rimsting – Von Nashville an den Chiemsee lockte der „BluesClubChiemgau“-Macher Horst Schmidmayer „Stone Senate“, ein bärenstarkes Südstaaten-Rock-Quintett mit Tripple-Gitarrensound. Oft werden sie verglichen und es wird versucht, sie in Schubladen zu packen, eine Mischung aus „Lynyrd Skynyrd“ und „Allman Brothers“.
Aber „Stone Senate“ ist „Stone Senate“ – einzigartig, knackig, erdig und einfach liebenswert im Auftreten und im Kontakt mit Publikum und Veranstalter. Der Tripple-Gitarrensound hat unzählige Fans, Hauptklientel des Rimsting-Publikums, von unter anderem Frankfurt bis aus dem Stubaital, aus Linz, München und Ehingen.
Die Jungs aus Nashville hatten mit der ersten Nummer bereits das Publikum auf Kurs gebracht, das Konzertfest konnte beginnen und wurde zum vollen Erfolg für alle – vor und auf der Bühne. Der hünenhafte Frontman Clint Woolsey, eine Seele von Mensch, an Gitarre und Gesang überragt natürlich alles, auch wenn er oftmals leidenschaftlich körperlich tief abtaucht und knapp über dem Bühnenboden agiert – mit einer Körperlänge von deutlich über zwei Metern eine Herausforderung. An seiner Seite glänzen seit jeher die beiden grandiosen Lead-Gitarristen James ‚Beau‘ Edwards und Ted Hennington, Drummer David „DZ“ Zettler und seit Kurzem neu am Bass: Tommy Michael.
In Rimsting präsentierte „Stone Senate“ ihr brandaktuelles Album „Lucky Buzz“, natürlich nicht ohne auch auf Höhepunkte ihrer Karriere zu verzichten. Der 2016 geschriebene Klassiker „Lazy River“ – ein Longplayer mit kaum zu toppendem „Drei-Gitarrenfurioso“ ist in jedem Konzert Pflicht und auch Highlight auf größten amerikanischen Biker-Festivals. Natürlich eskalierte auch in Rimsting bei „Lazy River“ das Feuerwehrhaus.
Das nächste Konzert des „BluesClubChiemgau“ findet am 17. März beim Dinzler am Irschenberg statt – mit Layla Zoe aus Kanada.