Erl – Ostern naht und damit die Ostersaison der Tiroler Festspiele Erl: Die gefeierte „Parsifal“-Inszenierung von Philipp M. Krenn aus dem Vorjahr kehrt heute, am Gründonnerstag, und Ostersonntag, 5. April, zurück. Der amerikanische Tenor Jamez McCorkle gibt in der Titelrolle sein Österreich-Debüt. Als Kundry steht Ricarda Merbeth auf der Bühne, eine der großen Stimmen des Wagner-Fachs. Mit Michael Nagy ist der bejubelte Amfortas aus dem Vorjahr wieder mit dabei. Den Gurnemanz singt René Pape, einer der großen Bässe dieser Partie unserer Zeit. Als Klingsor ist mit dem norwegischen Bariton Audun Iversen ein weiterer Erl-Debütant zu erleben. Die musikalische Leitung hat der Chefdirigenten der Tiroler Festspiele Erl, Asher Fisch.
Am Karfreitag, 3. April, präsentieren die Festspiele Johann Sebastian Bachs „Johannes-Oratorium“. Am Dirigentenpult steht Tobias Wögerer, seit 2022 an der Volksoper Wien als Kapellmeister engagiert.
Ein außergewöhnliches Werk geistlicher Musik steht am Karsamstag, 4. April, auf dem Programm: Duke Ellington schrieb anlässlich der Einweihung der neuen Grace Cathedral in San Francisco ein religiöses Konzert. Dieses „Sacred Concert“ für Big Band, Chor, Solisten und Tänzer wurde 1965 aufgeführt. Da er keine verbindliche Partitur hinterließ, rekonstruierten die dänischen Komponisten und Musiker John Høybye und Peder Pedersen eine Fassung, die in Erl mit der Big Band der Universität Mozarteum Salzburg und dem Bachchor Salzburg unter der musikalischen Leitung von Christoph Pepe Auer erklingen wird.
Das Familienkonzert am Ostermontag, 6. April, lädt unter dem Titel „Wagnis Wagner“ zu einer musikalischen Reise durch das schillernde Leben des Komponisten, die „unterhaltsam, packend und nicht belehrend“ ist, wie Christiane Lutz verrät, die das Projekt im Vorjahr erfolgreich konzipiert hat. wj