Abstrakt trifft realistisch

von Redaktion

Neue Ausstellung in der Kunstschmiede

Brannenburg – Die Nußdorfer Künstlerin Renate Trobisch und der Brannenburger Künstler Bernhard Pichler stellen gemeinsam von morgen, Samstag, bis 6. April in der Kunstschmiede der Neuen Künstlerkolonie Brannenburg aus. Dabei bestreitet Trobisch mit ihren oft großformatigen und farbintensiven Werken und Objekten den abstrakten Teil, Bernhard Pichler mit seinen transparenten Aquarell-Bildern den realistischen Teil, die sich zu einem faszinierenden Gesamtkunstwerk zusammenfügen.

Nach Beendigung ihrer aktiven Zeit in der Springreiterei vor rund 30 Jahren fand Renate Trobisch, die kürzlich ihren 85. Geburtstag feiern konnte, endlich Zeit, sich einer weiteren Leidenschaft, der Kunst, zu widmen. Sie hat sich ganz der abstrakten Kunst verschrieben, die sie auf und mit den unterschiedlichsten Materialien, wie Klavierlack, Bitumen, Schwemmholz oder Collagen schafft.

Bernhard Pichler lernte zunächst im Rahmen einer Ausbildung zum Maßschneider skizzieren, konnte sich jedoch aus finanziellen Gründen nicht den Traum eines weiterführenden Studiums erfüllen. Durch eine schwere Krankheit kam er 2006 im Rahmen einer Therapie zur Aquarellmalerei. Deren Faszination ließ ihn nicht mehr los. Bei zahlreichen Dozenten verfeinerte er seine Technik. Seine Motive findet er einerseits in der Natur, andererseits durch Vorlagen wie Fotografien. Häufig finden sich hierbei zarte Blumenbilder, Landschaften und seit einiger Zeit auch Tiermotive, wohingegen Menschen eher angedeutet werden. Pichlers Aquarelle bestechen durch zarte und transparente Farbtöne und Farbverläufe.

Eröffnet wird die Ausstellung heute, Freitag, um 19 Uhr mit einer Vernissage. Geöffnet ist freitags, samstags und sonntags sowie Ostermontag, jeweils von 14 bis 17 Uhr. Claudia Pfurtscheller

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