Erl – Georg Friedrich Händels selten aufgeführtes Oratorium „Israel in Egypt“ (1739) stand am Palmsonntag Vormittag auf dem Programm der Tiroler Festspiele Erl.
Bevor Solisten, Ad Libitum-Chor und Barucco-Orchester unter der Stabführung von Heinz Ferlesch, St. Valentin, zu einem mit reichem Beifall bedachten musikalischen Händel-Event anhoben, trat Intendant Jonas Kaufmann vor das Publikum: Er stellte sehr ausführlich die Arbeit des von Festspiel-Präsident Hans Peter Haselsteiner angeregten Sozialprojekts der Gemeinnützigen Privatstiftung „Concordia“ vor. Das für Erl traditionelle Benefiz-Konzert zugunsten förderungsbedürftiger Kinder unterstützte Kaufmann mit eindringlichen Worten. Begleitet wurde er von dem aus Wien angereisten Jesuiten-Pater Markus Inama, „Concordia“-Vorstands-Mitglied, und vier Erler Kindern. Deren in Körben mitgebrachten Palmkatzerl-Sträuße wurden von Inama gesegnet. Nach dem Konzert wurden sie ans Publikum verteilt. gär