Eine Hommage an den Blues-Star Luther Allison

von Redaktion

Sein Sohn Bernard Allison eröffnet das Blues-Rock-Festival in Rimsting

Rimsting – Alles andere als ein Ei ins Nest gelegt hat sich der Programmgestalter des Blues Clubs Chiemgau, als er sich für Ostermontag Bernard Allison ins Programm nach Rimsting ins Feuerwehrhaus geholt hat. Gitarrist Bernard Allison, Sohn von Chicago-Blues-Legende Luther Allison, war bereits zum vierten mal in Rimsting zu Gast und lieferte ein „Vollgas- Konzert“ ab – voller Spielfreude, Energie und mit einer großartigen Band von erstklassigen Musikern an seiner Seite.

Bernard Allison zeigte sich voller Lebensfreude, sprach und scherzte mit dem Publikum. Das musikalische Programm war überwiegend den Songs seines verstorbenen Vaters Luther Allison gewidmet. So lautete auch der Titel des aktuellen Albums und der Tour „Luther’s Blues“.

Bernard Allison profitierte dabei überaus von der Qualität seiner Band, die ihn perfekt auf all seinen musikalischen Exkursionen begleitete, sogar wenn er sich auf den Weg durchs Publikum bis hinaus ins Treppenhaus begab – samt Zwischenstopp an der Theke, ohne das Gitarrenspiel zu unterbrechen. Auf diese Weise dauerte der Klassiker „Bad Love“ gut 30 Minuten.

Nach einem Durchlauf durch verschiedene Klassiker auch von anderen legendären Gitarristen, durfte zum Finale kurz vor Mitternacht das 1987 entstandene Meisterwerk von Luther Allison „Serious“ nicht fehlen.

Weitere Konzerte des Festivals im April: Heute, Donnerstag, spielt die Cliff-Stevens-Band aus Kanada und morgen, Freitag, Blue Deal aus Deutschland. Am Donnerstag, 16. April, ist Leif de Leeuw aus den Niederlanden zu Gast und am Freitag, 24. April, Bluedög aus der Schweiz.

Artikel 3 von 8