Situation von Künstlerinnen im Blick

von Redaktion

„Goldregen später“ in Karolinenkirche

Großkarolinenfeld – Mitglieder der Künstlerinnen-Gemeinschaften „GEDOKmuc“ und „GEDOK Franken“ zeigen in ihrer für die Kunststation Karolinenkirche konzipierten Ausstellung Arbeiten aus dem Bereich der Malerei, Collage, Objekt, Installation und Video. Der Titel der Ausstellung „Goldregen später.“ verweist auf die prekäre Situation weiblicher Kunstschaffender, die sich im Spannungsfeld zwischen Familie, Beruf und Kunst befinden.

Die weibliche Perspektive und Perspektive der Gesellschaft auf Frauen wird auch in den Begleitveranstaltungen thematisiert. In Kooperation mit der Max-Joseph-Schule wird die Literatin Franziska Rupprecht eine Poetry-Night gestalten, in der Schüler Texte zum Thema Gleichstellung vortragen. Das wird auch das Thema einer Podiumsdiskussion sein mit Vertreterinnen aus Politik, Kultur, Kunst und Kirche am 15. Juli. Moderiert von Dr. Margit Huber, der Vorsitzenden von „GEDOKmuc“, sprechen Tanja Keller, Präsidentin der Landessynode der Evangelischen Landeskirche in Bayern, Kathrin Alte, Bürgermeisterin von Anzing und Mitinitiatorin von „Bavaria ruft“, sowie die Rosenheimer Kulturreferentin Anke Hellmann darüber, wie Gleichstellung gelingen kann.

In ihrem Konzert am 9. Juli präsentiert die Sängerin Stefanie Boltz zusammen mit dem Pianisten Christian Wegscheider ihr Programm „female“, dass durch die weibliche Musikgeschichte führt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Förderverein Karolinenkirche statt. „Goldregen später“: Patricia Lincke, Ulrike Prusseit, Gabi Weinkauf, 12. Juni bis 2. August, Karolinenkirche, Karolinenplatz 1, 83109 Großkarolinenfeld. Öffnungszeiten: mittwochs 18 bis 21 Uhr sowie sonntags 14 bis 18 Uhr, am 14. und 28. Juni sowie am 12. und 26. Juli mit Kaffee und Kuchen im Pfarrgarten. Das ausführliche Begleitprogramm mit Jazz-Konzert, Gesprächsrunde und Poetry-Nacht finden Interessierte unter www.servus-segen.de/goldregen. Eröffnung ist am Freitag, 12. Juni, 19 Uhr, mit Einführung von Katja Sebald, Kunstwissenschaftlerin, und Pfarrer Dr. Richard Graupner, Musik: Masako Ohta (Pianistin, Klang-Performerin, Komponistin) und Matthias Lindermayr (Trompete), Finissage mit Künstlerinnenführung 2. August, 14 bis 17 Uhr.

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