Bruckmühl – Was bedeutet Landschaft heute? Wie nimmt der Mensch Natur wahr, und wie verwandelt sich diese Wahrnehmung in künstlerischen Ausdruck? Diesen Fragen widmet sich die Gemeinschaftsausstellung „Eine Idee von Landschaft“ – das Atelier 303 darf dafür fünf Künstler willkommen heißen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Die Begegnung von Malerei, Skulptur, Fotografie und Installation macht diese Ausstellung zu einem Erlebnis.
Florence Zarth zeigt Landschaften und Pflanzen im impressionistischen Stil. Auf Pappelholz hält sie flüchtige Momente in einer besonderen Form von Farbe und Licht fest. Zart, lichtdurchflutet und unmittelbar. Alexander Walter versteht sein Schaffen als spielerisches Erforschen der Korrelation von Mensch und Natur. Die Arbeit selbst ist Experimentierfeld und Auseinandersetzung. Franziska Bürger, ist Bildhauerin und arbeitet in Holz, Bronze und Beton. In ihren Skulpturen greift sie das Formenspiel der Natur auf und überträgt es in dauerhafte Materialien. Achim Booth verbindet realistische Naturelemente, Bäume, Pflanzen, verschneite Bergrücken mit abstrakten Farbräumen. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit Landart, fotografischen Dokumentationen und Rauminstallationen. Michaela Schmid drückt in ihren Werken Lebendigkeit, Exotik und Sehnsucht aus. Ihre oft in der Natur entstandenen Skizzen dienen als Ausgangspunkt für stimmungsvolle Landschaftsbilder.
Die Vernissage findet am Samstag, 4. Juli, um 15 Uhr statt. Geöffnet ist jeweils samstags ab 17 Uhr, sonntags 14 bis 19 Uhr bis zum 16. August.
Atelier 303, Gewerbepark Heufeldmühle 29, 83052 Bruckmühl.