Inzell – Er ist der verantwortliche Trainer am Eisschnelllauf-Stützpunkt Inzell für das fünfköpfige Team um Moritz Geisreiter, Joel und Roxanne Dufter sowie Gabi und Hubert Hirschbichler. Danny Leger ist mit allen seinen fünf Athleten zuletzt im Weltcup vertreten gewesen. Beim Sommereis in Inzell stand der 37-Jährige Rede und Antwort.
Herr Leger, wie ist bisher die Vorbereitung verlaufen?
Sehr gut. Wir konnten bisher bis auf ganz wenige Abweichungen nahezu die komplette Planung realisieren. Wir sind bisher auch von größeren Verletzungen und Krankheiten verschont geblieben. Insgesamt ist das Fazit bisher positiv. Im Normalfall sind wir jeweils zwei Wochen im Trainingslager und dann zwei Wochen zu Hause am Stützpunkt. Bisher haben wir uns in der Toskana, in Kienbaum, in Heerenveen und Inzell vorbereitet.
Was ist speziell hier in Inzell gemacht worden? Diesmal war die 400-Meter-Bahn ja nicht beeist.
Natürlich kommen uns die Trainingslager am Heimstützpunkt sehr gelegen. Die Trainingsbedingungen sind top. Wir haben auf dem Shorttrack-Feld unsere Einheiten durchgeführt. Das gefällt den Sportlern auch gut. Dazu haben wir die guten Rahmenbedingungen und das gute Wetter auch für Einheiten im Freien genutzt.
Wie geht’s jetzt weiter?
Nun sind wir zwei Wochen zum Eislehrgang in Berlin. Danach können wir noch einmal knapp vier Wochen in Inzell trainieren. Dann geht es wieder in die Toskana zum Radfahren, bevor wir einen weiteren Eislehrgang in Berlin haben. Ende Oktober haben wir ein Trainingslager in Inzell, was gleichzeitig die direkte Vorbereitung auf die Weltcup-Qualifikation im Rahmen der deutschen Einzelstrecken-Meisterschaften darstellen wird.
Setzen Sie in der olympischen Saison auf Altbewährtes oder auch mal was Neues?
Wir haben ja in der vergangenen Saison durch unseren neuen Cheftrainer Jan van Veen die Trainingsmethodik bereits geändert. In dieser Saison führen wir diese neuausgerichtete Methodik fort und nehmen weitere Anpassungen vor. Es darf einfach keinen Stillstand geben. Unser Ziel ist die internationale Spitze und somit muss unser Anspruch sein, den Plan zu perfektionieren.Interview: shu