Rosenheim – Für die Starbulls Rosenheim geht es nun Schlag auf Schlag: Am Mittwoch standen die Spieler des Eishockey-Oberligisten erstmals auf dem Eis, am morgigen Sonntag steht bereits das erste Testspiel auf dem Programm. Um 19 Uhr spielt der Absteiger aus der DEL2 beim Aufsteiger in die DEL2, den Tölzer Löwen – ein Duell, das in dieser Konstellation durchaus ein bisschen Brisanz beinhaltet.
Für Trainer Manuel Kofler, der vor seinem ersten Spiel als Starbulls-Coach steht, ist dies aber absolut Nebensache. Wie auch das Resultat: „Wir waren jetzt ein paar Mal auf dem Eis und haben noch gar nicht richtig mit dem Spielsystem angefangen. Wir gehen ohne Druck in dieses Spiel, die Jungs sollen einfach ihren Spaß haben.“ Logischerweise will Kofler natürlich auch was sehen von seiner Mannschaft: „Die Jungs sollen Gas geben, laufen, sich unterstützen, schauen, dass die Pässe einigermaßen sitzen und Torabschlüsse suchen“, gibt er vor. Allerdings sieht er das Spiel noch als gute Abwechslung zum laufenden Trainingsbetrieb.
Die noch etwas vorsichtige Erwartungshaltung ist klar, wenn man bedenkt, dass die Vorbereitungszeit bis zum ersten Punktspiel noch sehr lange ist. Erst am 29. September beginnt die ernste Phase für die Starbulls, bis dahin steht ein ganzes Dutzend an Testspielen auf dem Plan. „Wir haben sicherlich noch ganz viel Arbeit vor uns“, weiß Kofler, auch wenn er von den ersten Einheiten auf dem Eis einen „durchweg positiven Eindruck“ bekommen hat.
In Bad Tölz wird er mit sechs Verteidigern und vier Sturmreihen antreten. „Wir werden das auch jetzt so durchziehen, auch wenn wir innerhalb der Reihen vielleicht mal durchwechseln.“ Geplant ist zunächst mal, dass eine Sturmreihe mit drei jungen Spielern besetzt wird und auch die beiden finnischen Kontingentspieler in einer Reihe agieren werden. „Sie sollen alle gleich viel Eiszeit bekommen“, sagt Kofler, der auf die beiden verletzten Verteidiger Peter Lindlbauer und Micky Rohner verzichten muss. In Bad Tölz mit dabei sind die nach Rosenheim zurückgekehrten Neuzugänge Matthias Bergmann, Michael Fröhlich (beide aus Kaufbeuren), Tobias Draxinger (Riessersee), Daniel Bucheli (Crimmitschau) und Fabian Zick (Waldkraiburg) sowie die beiden Finnen Jussi Nättinen und Petri Lammassaari und Angreifer Christoph Echtler (aus Kitzbühel). tn