Nahezu perfekt: Sieben Punkte in einer Woche

von Redaktion

Gelungener Abschluss einer fast perfekten Woche: Mit dem 2:1 am Samstag gegen Greuther Fürth II gelang dem SV Wacker Burghausen der zweite Heimdreier binnen vier Tagen.


Aus der englischen Woche heimste das Team von Patrick Mölzl sieben Punkte ein und kletterte nach dem siebten Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern auf Rang neun.

Gegen das Team von Timo Rost begann Burghausen äußerst druckvoll, stand relativ tief, hatte aber viele Balleroberungen und konnte so die Räume gut nutzen. Der vor allem in der Anfangsphase sehr auffällige Manuel Omelanowsky hätte früh den Führungstreffer erzielen können (7.), bereitete dann aber das 1:0 durch Muhamed Subasic vor, der im Nachfassen den Ball über die Linie bugsierte (11.). „Wir haben die ersten 20 Minuten total verschlafen, sind überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen“, so Rost, dessen Team in der 23. Minute den zweiten Gegentreffer hinnehmen musste: Nach Kopfball-Verlängerung von Martin Holek setzte sich Tim Sulmer erst gegen Leon Volz und dann gegen Keeper Timo Königsmann durch und erzielte so den ersten Regionalliga-Treffer seiner Karriere.

„Bis zur Roten Karte haben wir es richtig gut gemacht, wenn man aber in Überzahl einen Schritt weniger macht, reicht es nicht mehr“, so Mölzl über den Bruch im Spiel, als David Raum gegen Christoph Schulz überhart einstieg und vom Platz flog.

„Wenn wir den dritten Treffer nachlegen, wäre der Sack zu gewesen“, musste Mölzl nach dem Anschlusstreffer von Dominik Sollfrank noch einige Male um den Dreier bangen. „Nach der roten Karte waren wir brutal im Spiel, großes Kompliment an meine junge Mannschaft“, würdigte Rost das Engagement seiner technisch sehr starken Truppe

SV Wacker Burghausen: Flückiger – Schulz, Hofstetter, Buchner, Wächter – Subasic, Duhnke – Omelanowski (64. Arifovic), Sulmer (75. Richter) – Marinkovic (89. Pichler), Holek. Trainer: Mölzl

Schiedsrichter: Huber (TSV Bogen)

Zuschauer: 750

Gelb: Hofstetter – Sama, Sitter

Rot: Raum (32.) wegen groben Foulspiels

Besonderheit: Subasic scheitert mit Foulelfmeter am Königsmann (81.). mb

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