Leichtathletik

Julika Fidjeland gewinnt Bronze bei der Europameisterschaft

von Redaktion

Mit einer Bronzemedaille und starken Platzierungen präsentierten sich die regionalen Leichtathleten bei den Senioren-Europameisterschaften in Aarhus/ Dänemark.


Aarhus
– Die erfolgreichste regionale Starterin war bei diesen Titelkämpfen Julika Fidjeland vom PTSV Rosenheim. Die 56-Jährige wurde heuer bereits mehrfache bayerische Meisterin und deutsche Titelträgerin im Crosslauf. Im dänischen Aarhus ging die ehrgeizige Aschauerin, die auch teilweise in Norwegen lebt, nun die 21,1 Kilometer lange Halbmarathon-Distanz der Frauen W55 an – und dies mit einem großen Erfolg. Auf der anspruchsvollen Distanz kämpfte sich die erfahrene Läuferin auf 1.29:02 Stunden und eroberte damit die Bronzemedaille. Damit feierte sie eine ihrer wertvollsten Medaillen ihrer sportlichen Karriere. Europameisterin wurde die Schwedin Karin Schon mit 1.25:52 Stunden vor der Spanierin Marisol Ramos Leon mit 1.28:18 Stunden.

Das Lauffeuer Chiemgau aus Rosenheim stellte bei diesen Titelkämpfen zwei Athleten. Tanja Fichtner schied im Vorlauf über 400 Meter der Frauen W40 aus: Mit 1:05,34 Minuten erreichte sie trotz ihrer neuen Bestzeit den zwölften Platz. Im 800-Meter-Rennen lief sie in der Vorrunde auf den achten Gesamtplatz mit ihrem neuen Rekord von 2:27,07 Minuten. Damit stand sie unerwartet im Finale. Mit 2:29,09 Minuten konnte sie sich dort nicht mehr steigern, erreichte aber als gute EM-Neunte das Ziel als viertbeste Deutsche. Europameisterin wurde Louise Rudd aus Großbritannien mit 2:16,68 Minuten vor Maren Schott vom TSV Bayer Leverkusen mit 2:16,75 Minuten. Auf der 1500-Meter-Strecke zeigte Fichtner ebenfalls eine gute Vorstellung: Mit ihrer neuen Bestleistung von 5:18,94 Minuten sicherte sie sich den elften Rang als zweitschnellste deutsche Läuferin. Auch hier ging Gold an die Britin Rudd mit 4:41,92 Minuten.

Trainer Harald Mentil entsandte auch bei den Männern M45 einen aussichtsreichen Läufer: Thomas Hovan spurtete im 800-Meter-Vorlauf auf 2:08,84 Minuten und erreichte damit als Gesamtachter im Felde der 24 Starter das Finale. Dort kämpfte er sich zwar auf den sechsten Platz, wurde allerdings wegen Verlassens der Bahn nachträglich disqualifiziert. Motiviert ging er auf der 1500-Meter-Distanz an den Start und spurtete gegen seine 29 Konkurrenten auf die achtschnellste Zeit im Vorlauf mit 4:24,44 Minuten. Im Endlauf steigerte er seine persönliche Bestzeit auf dieser Strecke auf glänzende 4:23,69 Minuten und belegte den achten Platz als schnellster deutscher Läufer. Europameister wurde hier Frederic Gilbert aus Frankreich mit 4:07,81 Minuten vor dem Spanier Julio Bardavio Atienza mit 4:08,06 Minuten.stl

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