Kolbermoor/Au – In der Fußball-Bezirksliga Ost haben der SV DJK Kolbermoor und der ASV Au am Wochenende Heimspiele vor der Brust: Kolbermoor erwartet heute um 14.30 Uhr die SpVgg 1906 Haidhausen, Au hat am morgigen Sonntag um 14 Uhr den SV Saaldorf zu Gast.
Kolbermoor heiß auf
Wiedergutmachung
Nachdem letztes Wochenende die Festung Huberberg durch Forstinning gestürmt wurde, muss sich der SV DJK Kolbermoor nun wieder aufrappeln. Eine Chance hierfür bietet die kommende Partie heute gegen die SpVgg 1906 Haidhausen. Beide Mannschaften sind derzeit punktgleich, doch das spricht eher für den Aufsteiger als für die Hausherren. Haidhausen hat zuletzt den Kirchheimer SC – einen Meisterschaftsfavoriten – mit 4:1 nach Hause geschickt. Man kann also nur wiederholen, dass niemand zu unterschätzen ist.
Kolbermoors Coach Nenad Grizelj kommentiert: „Die kommende Partie wird aufzeigen, ob wir verstanden haben, dass bei uns vor allem die Basis entscheidend ist. Nur über Moral, Kampfgeist und die richtige Einstellung im Kollektiv können wir auch unseren Matchplan durchziehen und dem Gegner unser Spiel aufzwingen. Wir müssen zeigen, dass wir auch Willens sind, unser Potenzial, über welches wir zweifelsfrei verfügen, auch über die gesamten 90 Minuten einer Partie abzurufen und nicht nur phasenweise.“
Kellerduell steigt
beim ASV Au
Der ASV Au erwartet am morgigen Sonntag ab 14 Uhr den SV Saaldorf zum Kellerduell. Nur ein Punkt liegt in der Tabelle derzeit zwischen den beiden Kontrahenten, dem Sieger der Partie winkt der Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz. Auch wenn die Zuschauer eine enge Partie erwarten dürften, spricht der aktuelle Trend eher für die Gastgeber, die in den letzten Wochen aus drei Spielen fünf Punkte einfahren konnten. Der SV Saaldorf wartet dagegen nach dem Auftakterfolg gegen den VfB Forstinning seit nunmehr fünf Spielen auf einen Sieg, lediglich gegen die Tabellenschlusslichter aus Reichertsheim und Ottobrunn konnte der SVS je einen Punkt verbuchen.
Doch auch wenn die Ergebnisse des ASV zuletzt durchaus vorzeigbar waren, zeigte sich Trainer Franz Pritzl angesichts der durchwachsenen Leistungen seiner Mannschaft kritisch. Ein Selbstläufer dürfte somit auch die Partie gegen den SV Saaldorf nicht werden: „Das ist ein Gegner auf Augenhöhe, den man zu Hause aber schlagen muss, wenn man die Klasse halten will. Im Vergleich zum Spiel in Ampfing in der Vorwoche müssen wir uns allerdings deutlich steigern, wenn wir die Punkte bei uns behalten wollen“, findet der ASV-Coach mahnende Worte.
Für Ampfing geht es
an die Substanz
Mit dem Gastspiel beim SC Baldham-Vaterstetten geht es für den TSV Ampfing in der Fußball-Bezirksliga Ost am heutigen Samstag um 15.30 Uhr weiter. Die Elf von Trainer Georg Sewald will am siebten Spieltag auf keinen Fall leer ausgehen, um nicht nach hinten abzurutschen. „Unser Ziel ist ganz klar ein Punkt, auch wenn es sicherlich nicht ganz einfach wird“, sagt der Ampfinger Trainer, dessen Team ja auch am Mittwoch im Einsatz war und per Elfmeterschießen in Hammerau die nächste Runde im Totopokal auf Bezirksebene erreicht hat. „Das war die dritte englische Woche seit Ende Juli, das geht dann schon auch mal auf die Substanz, zumal viele Spieler das nicht gewohnt sind“, weiß Sewald. Logisch, dass unter der Belastung auch der Trainingsbetrieb leidet. Dass mit Liviu Pantea (im Urlaub) sowie den verletzten Onur Kaya und Christian Richter drei Spieler fehlen, macht die Sache nicht leichter.sch/rau/mb