Motorsport

Sound, Seltenheit und Zustand entscheidend

von Redaktion

ADAC Salzburgring Classic steigt morgen

Salzburg Am morgigen Samstag öffnet die Hochgeschwindigkeitsstrecke am Nesselgraben ihre Pforten für die 15. ADAC Salzburgring Classic. Von 8.30 bis 18 Uhr können sich die rund 3000 erwarteten Zuschauer auf satten Motorensound, historische Highlights und jede Menge Rennaction freuen. Getreu dem Motto „Sounds of Speed“ donnern wieder rund 170 Oldtimer mit Motorsportvergangenheit über die rund 4,2 Kilometer lange Piste und lassen die Rennen aus längst vergangenen Tagen wieder aufleben.

Auch in diesem Jahr stehen wieder Vorkriegs-, Formel- und Rennsportwagen bis Baujahr 1976 sowie Grand Tourisme- und Tourenwagen bis Baujahr 1971 an der Startlinie, wie der Eurobrun 189B, den seinerzeit Roberto Moreno pilotierte oder der Cooper T53 von 1961. John Surtees fuhr so einen, Jack Brabham wurde damit 1960 Weltmeister. Dazu gibt‘s eine absolute Premiere am Ring: Zum ersten Mal steht ein originaler NASCAR an der Startlinie: Bobby Dotters Chevy Lumina.

Ebenfalls ganz neu in diesem Jahr ist die Youngtimer-Klasse für Autos, die mindestens 20 Jahre alt sind. Zum Auftakt sind unter anderem jüngere Modelle wie der 355 aus der Ferrari Challenge, der Audi V8 im DTM-Trimm, der A4 im STW-Style, die Carlos-Sainz-Turbo-Celica, der RX-7 von Mazda, der 635 und der M3 von BMW, der 964 und der frühe 993 von Porsche am Start.

Das Starterfeld teilt sich je nach Leistung und Fahrzeugtyp in sechs Gruppen auf, die jeweils dreimal auf die Piste dürfen. Um den Sieg einzufahren, sind allerdings nicht Punkte, Platzierungen und Positionen wichtig, sondern es steht allein die pure Freude am Fahren ohne Geräuschbegrenzung und mit Zeitenservice im Vordergrund. Für den Gewinn der „Sounds of Speed“ Trophy 2017 sind die Kriterien Sound, Seltenheit und Erhaltungszustand des Fahrzeugs entscheidend, die von einer Fachjury bewertet werden.re

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