1. Tischtennis-Bundesliga der Damen

Kolbermoors Ziel ist der Meistertitel

von Redaktion

Kann man dem TTC Berlin eastside in der neuen Spielzeit in der 1. Tischtennis-Bundesliga der Damen von einer erneuten Meisterschaft abhalten. Diese Frage will Kolbermoors Team in den kommenden 16 oder 18 Spielen beantworten.

Warum man noch nicht genau weiß, wie viele Spiele man letztlich bestreiten wird, hängt von den Play-offs ab. „Wir müssen diesmal schauen, dass wir nicht Letzter werden. Ich sehe aber Berlin und uns zunächst vorne. Dann sollte ein breites Mittelfeld mit Bad Driburg, Bingen, Busenbach und Böblingen kommen. Wie stark der Aufsteiger Anröchte ist, kann ich jetzt nicht so sagen. Die Entscheidung wird dann erst in den Play-offs fallen“, so Vorstandsmitglied Frank Berger.

Ziel der Kolbermoorer ist schon der erste Platz. Frank Berger hatte vor einiger Zeit mal gesagt: „Wenn nicht jetzt, wann dann“. Auch Abteilungsleiter Michael Fuchs hätte nichts dagegen, würde man am Ende der Saison ganz oben stehen. Er weiß aber auch, dass man sich hierzu keine Fehltritte leisten darf. „Wir wollen den Titel gewinnen. Die Vorrunde und auch die Rückrunde werden, auch wenn wir einer der Titelanwärter sind, sicherlich nicht unbedingt einfach“, meinte er. In Sachen Meisterschaft hat Kolbermoor natürlich auch einiges getan. Man konnte die Österreicherin Liu Jia verpflichten und hat sich auch die Dienste der Dritten der deutschen Meisterschaften, Katharina Michajlova aus Bad Driburg sowie Svetlana Gania vom TTV Hövelhof gesichert. Hinzu kommen natürlich Sabine Winter und Kristin Lang wie auch Laura Tiefenbrunner. Vom Namen her gehört Kolbermoor auf alle Fälle zu den Topadressen der deutschen Tischtennisszene. Und dieses Sextett braucht sich vor niemandem, zu verstecken und kann Berlin sicherlich Paroli bieten, auch wenn die Bundeshauptstädterinnen kurzfristig auf dem Transfermarkt mit der Hongkong-Chinesin Tie Yana noch eine weitere Topspielerin an Land gezogen haben.

Nun aber kommen die berühmten kleinen Einschränkungen, die das Kartenhaus einstürzen lassen könnten. Man muss abwarten, wie oft letztlich Liu Jia zum Einsatz kommt. Kristin Lang erwartet im Dezember Nachwuchs, so dass sie – zumindest in der Vorrunde – wahrscheinlich nicht mehr allzu oft zum Einsatz kommen wird. Sorgenkind Nummer drei ist derzeit noch Sabine Winter, die ja verletzungsbedingt in den letzten Monaten einige Einschnitte machen musste und erst jetzt wieder mit leichtem Training begann.

Abteilungsleiter Michael Fuchs erklärt dennoch: „Wir wollen den Titel. Und das diesjährige Spielsystem mit den Play-offs kommt uns zugute. Da beginnt alles wieder bei null“.

Meisterschaft startet am Wochenende

Die Meisterschaftsrunde beginnt für die heimischen Tischtennisdamen am kommenden Wochenende mit dem Auswärtsspiel beim TV Busenbach. Die letzte Begegnung steht für Kolbermoors Damen am 18. März kommenden Jahres bei der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim an.

Dann heißt es hoffentlich Play-off mit dem Endergebnis: SV DJK Kolbermoor deutscher Meister. eg

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