Garda – Einen großen Erfolg konnte H-Boot-Segler Dirk Stadler vom Segler- und Ruderclub Simssee bei der Weltmeisterschaft beim SC Brunnen am Urner See feiern. Als bester Mitteleuropäer belegte er den siebten Gesamtplatz. Mit dieser Weltmeisterschaft wurde auch der 50. Geburtstag der H-Boot-Klasse gefeiert. Geprägt war diese Weltmeisterschaft von schwachem Wind und starker Überlegenheit der Skandinavier. Bei den 42 Startern aus acht Nationen belegten sie die ersten sechs Plätze. Da wegen Windmangels nur vier Wettfahrten durchgeführt werden konnten, wurden die WM-Medaillen nicht vergeben.
Überlegen segelte die dänische Mannschaft Hoj Jensen, Claus Dahl Hansen, Frederik Andresen, Jürgen Rasmus mit zwei Siegen sowie einem dritten und vierten Platz auf den ersten Gesamtplatz. Gesamtzweite wurden ebenfalls Dänen, Morton Nielsen, Niels Borch Henrik, Claus Rossing. Dirk Stadler begann mit seinen Vorschotleuten Michael Kessenich und Roman Juchli mit einem 16. Platz, seinem schlechtesten Ergebnis. Er ließ dann die Plätze sechs, zwei und neun folgen. Wenn er in der ersten Wettfahrt wenigstens Neunter geworden wäre, hätte es zum dritten Gesamtplatz gereicht.
Damit fügte der Simsseer zu seinen Erfolgen einen weiteren dazu. Er wurde zweimal Europameister im A-Cat, dreimal deutscher Meister H-Boot, zweimal Kieler Woche-Sieger H-Boot. Dreimal wurde Stadler Vizeweltmeister im H-Boot, je einmal Zweiter beim Drachen-Goldcup und bei der Drachen-Europameisterschaft. ni