Schiessen

von Redaktion

Die meisten Schützen haben ihr größtes Ziel erreicht, wenn sie an der Schießlinie der Olympiaschießanlage in München-Hochbrück stehen. Dies ist nach dem Deutschen Turnfest die zweitgrößte Breitensportveranstaltung in Deutschland. Sich als Teilnehmer der deutschen Meisterschaften mit über 200 Entscheidungen zu qualifizieren heißt, sich auf allen Ebenen über Verein, Gau, Bezirk und Landesverband gekämpft zu haben und die festgelegte Limit-Ringzahl zu erreichen.

Fünf Schützen von der FSG Rosenheim hatten sich über die bayerische Meisterschaft für die Deutsche qualifiziert.

Nachdem bei der Bayerischen durchweg gute Spitzenplätze erreicht wurden, waren die Erwartungen entsprechend hoch.

Allerdings konnte dem Erfolgsdruck nicht standgehalten werden, sodass am Ende fast nur Mittelplätze belegt werden konnten. Am besten schnitt Leonhard Brader über 100 Meter Kleinkaliber in der Seniorenklasse ab. Mit 285 Ringen platzierte er sich auf den 12. Platz. Mit dem Zimmerstutzen erreichte er mit 272 Ringen den 18. Platz.

Matthias Determeyer hatte sich mit der Freien Pistole qualifiziert. Er leistete sich einen Fehlschuss und kam damit über den 64. Platz nicht hinaus.

Mit dem Luftgewehr konnte sich die FSG Rosenheim mit den Schützen Leonhard Brader, Fritz Genz und Adalbert Meishammer auf Grund ihrer guten Leistung bei der Bayerischen als einzige Mannschaft vom Gau Rosenheim in der Seniorenklasse für die Deutsche qualifizieren. Am Ende stand mit 1112 Ringen der 13. Platz auf der Ergebnisliste. Einzelwertung: Leonhard Brader 272 Ringe (56. Platz), Adalbert Meishammer 371 Ringe (63. Platz und Fritz Genz 369 Ringe (69. Platz).

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