1000 Zuschauer beim Ringerderby

von Redaktion

Für manchen war es wie ein Sprung zurück in die „guade oide Zeit“, wie es ein Fan formulierte: Ringerderbys der 1970er-Jahre lockten mehrfach 1000 und mehr Zuschauer in die heimischen Hallen.

Traunstein/Berchtesgaden – So auch am Samstag, als sich der TV Traunstein beim TSV Berchtesgaden vor über 1000 Fans präsentierte. Es lief nicht alles ganz nach Plan für das Team von Coach Petar Stefanov. Und so hatte man am Ende der zehn Mattenduelle knapp mit 15:17 das Nachsehen. „Schade – ein Sieg wäre klar drin gewesen“ trauerte Stefanov der einen oder anderen Situation nach, die unnötig Punkte kostete. Traunstein lag mit 0:12 im Rückstand und kam bis zum letzten Kampf nie näher als auf fünf Punkte heran.

„Schade, ein Sieg oder Unentschieden wäre möglich gewesen. Dennoch ist die Niederlage kein Beinbruch für uns. Wir blicken nach vorne zum kommenden Heimkampf am Samstag“ betonte Petar Stefanov vorausschauend.

Die Punkte für Traunstein holten Georgi Sredkov, Artur Tatarinov, Eduard Tatarinov, der gegen den hoch eingeschätzten Ex-Nationalmannschaftsringer Lettlands, Andreas Rühle, am Ende knapp mit 16:14 Punkten gewann, Ilja Vorobev und Plamen Petrov. Der ließ sich gegen den Gastgeberringer Alexander Petersen auch von Becherwürfe der mit einer Kampfrichterleistung unzufriedenen Heimfans nicht aus der Ruhe bringen.

Zuvor präsentierten sich die Traunsteiner mit ihren weiteren Mannschaften in bester Verfassung: Bei den 14 Kämpfen der Gruppenliga zeigten sich die nur mit jeweils fünf Ringern in beiden Durchgängen angetretenen Traunsteiner als klar tonangebende Mannschaft und siegten hoch mit 36:16.

Nur zwei Siege von zwölf Mattenduellen ließen die Traunsteiner Nachwuchsringer in der Grenzlandliga zu. Die restlichen Kämpfe zeigten eine deutliche Dominanz gegen dezimierte Berchtesgadener. awi

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