Nicht nur Pferdeliebhaber sondern auch Nostalgiker werden am Wochenende beim Chiemgau-Cup-Finale der ein- und zweispännigen Kutschenfahrer schwärmen. Auf dem Gelände der Familie Dittrich in Holzwies zwischen Unterneukirchen und Kastl sind Rösser verschiedenster Rassen und Temperamente, blitzende Geschirre, herausgeputzte Kutschen und gut gekleidete Kutscherinnen und Kutscher aus ganz Oberbayern zu bewundern.
Der Chiemgau-Cup ist ein Fahrwettbewerb für Ein- und Zweispänner. Um als Gesamtsieger zu triumphieren, muss an drei verschiedenen Orten gepunktet werden. Die ersten beiden Wettbewerbe fanden in Pertenstein und Bad Feilnbach statt. Aktuell führt bei den Einspännern Georg Siegmund senior aus Raubling mit seinem Pferd Uccella II. Bei den Zweispännern liegt sein gleichnamiger Junior mit dem Gespann Uccella II/Werino in Front. Allerdings ist noch nichts entschieden, denn es sind in beiden Klassen jeweils drei Prüfungen zu fahren. Der Finalausrichter rechnet am Samstag mit 20, am Sonntag mit zehn Gespannen.
Die Wettbewerbe beginnen am Samstag um 8 Uhr mit der Dressur der Einspänner. Nach der Mittagspause startet um 13 Uhr das Hindernisfahren durch Kegelpaare sowie der Geländeparcours mit festen Hindernissen. Etwas später starten am Sonntag die Zweispänner. Dafür sind die Gespanne ab 10 Uhr in allen drei Disziplinen nacheinander zu bewundern.kam