Fulda – Beim „Straßenpreis“ in Fulda wurde der 17-Jährige aus Ansbach Zweiter – hatte dabei aber bis wenige Meter vor dem Ziel den Sieg vor Augen. „Ich wurde komplett abgedrängt und musste auf den Gehweg ausweichen und sogar aus den Pedalen“, beschreibt Steigner die Situation, die seinem Konkurrenten eine Verwarnung einbrachte. „Damit musste ich wieder von hinten losspurten und bin nicht mehr ganz nach vorne gekommen.“ Bereits frühzeitig hatte Steigner versucht, eine Entscheidung herbeizuführen. „Ich habe von Anfang an versucht, wegzukommen, und oft attackiert. Aber alle Gruppen wurden vom Feld eingeholt und damit lief es am Ende auf einen Sprint hinaus.“
Auch auf der Bahn stark gefahren
Gute Ergebnisse lieferte das Team Auto Eder Bayern auch bei der bayerischen Meisterschaft auf der Bahn ab, die in den Kategorien Verfolgung und Omnium ausgefahren wurden. In der Verfolgung holten die Akteure des Nachwuchsteams mit Anton Pecher, Kilian Rietzler und Aaron Sommer die Plätze zwei, drei und vier. Zum Auftakt des Omniums versuchten sich Pecher und Sommer immer wieder abzusetzen, „aber es ist uns nicht richtig gelungen“, so Pecher. Im Ausscheidungsfahren musste ausgerechnet der beste Bahnfahrer der Mannschaft dann frühzeitig ausscheiden.
„Es war ein Fahrfehler, meine Schuld“, bilanzierte Pecher selbstkritisch. Sommer wurde hier Zweiter. Dafür hielt sich Pecher in den Temporunden schadlos – nach einer Soloflucht über fast die komplette Distanz gewann der 18-Jährige aus Murnau deutlich. „Aber das hat einiges an Kraft gekostet, die mir im Punktefahren am Ende fehlte.“ In der Schlussabrechnung holte das Team Auto Eder Bayern auch im Omnium die Plätze zwei, drei und vier. Pecher lag dabei vor Sommer und Rietzler.