Riesenjubel bei Spielern und Fans des TSV 1860 Rosenheim – Jetzt könnte ein Sieg für DFB-Pokal-Teilnahme reichen
Die Chancen des Fußball-Regionalligisten 1860 Rosenheim auf die Teilnahme der Hauptrunde im DFB-Pokal und der damit verbundenen Prämie im niedrigen sechsstelligen Bereich ist so groß wie schon lange nicht mehr. Nach dem 5:4-Erfolg nach Elfmeterschießen gegen den Drittligisten Würzburger Kickers (wir berichteten) stehen die Sechziger im Halbfinale des Toto-Pokals auf bayerischer Ebene. Der Sieger ist automatisch für die ersten Hauptrunde im DFB-Pokal qualifiziert und hat hier auf alle Fälle Heimrecht gegen einen attraktiven Gegner. Vielleicht reicht aber auch schon ein Halbfinalsieg, und zwar dann, wenn 1860 München das Finale erreicht und Meister der Regionalliga Bayern wird. Der Regionalliga-Meister hat ebenfalls Anspruch auf einen Startplatz im DFB-Pokal. Die Bilder zeigen die Szenen kurz nach dem Spiel beziehungsweise vom Elfmeterschießen. Links oben freut sich Torhüter Mario Stockenreiter, der zwei Würzburger Elfmeter parierte, mit Torwart- und Co-Trainer Robert Mayer, rechts daneben zeigt den Jubel der Verantwortlichen und Ersatzspieler, nachdem Georg Lenz genauso frech wie eiskalt den entscheidenden Elfmeter verwandelte. Auf dem Bild rechts die jubelnden Sechziger mit Kapitän Georg Lenz (vorne) nach der Scheckübergabe (1000 Euro). Auf dem rechten Bild unten verwandelte der junge Pius Krätschmer kaltschnäuzig seinen Elfmeter hoch unter die Latte. Nach diesem Erfolg der Sechziger-Fußballer ist einmal mehr unverständlich, dass zu so einem Spiel nur 350 Zuschauer ins Jahnstadion kommen. Die aber standen zu 100 Prozent hinter ihrem Team und sorgten für eine gute Stimmung. Ziegler/bz