Beste Werferin bei den TSV-Damen war Amerikanerin Elizabeth Wood mit 17 Punkten. „Wir haben einen großen Schritt nach vorne gemacht, besonders in der Verteidigung. Allerdings haben wir im Angriff nicht gut agiert, zudem hatten wir einfach zu viele Ballverluste und haben zu viele Offensiv-Rebounds zugelassen“, so das Fazit von Trainer Nikolay Gospodinov nach dem Spiel. Ein Blick auf die Statistik unterstreicht, was Gospodinov meint. 20 Turnovers und 20 zugelassene Offensiv-Rebounds waren am Ende zu viel, um gegen ein Topteam wie den USC mitzuhalten.
Die Damen vom Inn starteten hoch konzentriert in die ersten zehn Minuten. Vor allem Sophie Perner überzeugte hier und kam durch ihre aggressive Verteidigung immer wieder zu Ballgewinnen und einfachen Punkten. Mit einer Vier-Punkte-Führung ging es in die erste Viertelpause. Die TSV-Damen zeigten besonders in diesem Abschnitt, dass sie durchaus im oberen Teil der Liga mitspielen können, allerdings muss man jetzt daran arbeiten, diese Leistung über 40 Minuten hinweg abzurufen.
Auch das zweite Viertel gestaltete sich spannend. Aufseiten Freiburgs waren es vor allem die beiden Amerikanerinnen Gaffney und Hughes, die nach Belieben punkteten und von den TSV-Damen einfach nicht unter Kontrolle gebracht wurden. Beide zusammen kamen am Ende auf 42 der insgesamt 75 Punkte für Freiburg. Mit einem Sechs-Punkte-Rückstand ging es für die Wasserburgerinnen in die Halbzeitpause. In den letzten 20 Minuten war Freiburg dann aber in allen Bereichen das überlegenere Team, und die Damen vom Inn mussten sich am Ende, nach einem harten Kampf, der besseren Mannschaft geschlagen geben.
Es spielten: Huber (12 Punkte), Heise (10 Punkte), Luthardt, Lutz, Perner (12 Punkte), Pöcksteiner (5 Punkte), Stemmer (2 Punkte), Wood (17 Punkte, 11 Rebounds). hei