Inzell – Auf eine letztlich erfolgreiche Saison kann der Inzeller Motorradsportler Peter Mayerbüchler zurückblicken. Der junge Rennfahrer, der in der Disziplin Supermoto in der Internationalen Deutschen und Österreichischen Meisterschaft sowie dem Grenzlandcup am Start war, kam in diesen Serien trotz monatelanger Verletzungspause noch auf gute Ergebnisse.
Besonders erfreulich aber: Beim Saisonhöhepunkt, dem Super Moto of Nations (Team-WM) in Paris holte er mit der deutschen Auswahl in der Junioren-Wertung die Silbermedaille. Mayerbüchler ging hier gemeinsam mit Max und Peter Banholzer aus dem Allgäu an den Start.
Der Sieg ging an die französischen Junioren (71 Punkte) vor Deutschland (84) und Österreich.
„Das war ein cooler Abschluss der Saison. Schließlich war das mit gut 10000 Zuschauern das best besuchte Rennen, das ich je gefahren bin“, freut sich der 21-Jährige. Denn die Sportart Supermoto mit Asphalt- und Offroadanteil ist in Frankreich sehr populär.
In der DM erlebte Mayerbüchler einen guten Saisonstart und wurde in Harsewinkel Zehnter. Beim ersten ÖM-Lauf wurde der Inzeller Vierter und beim Auftakt des Grenzlandcups Dritter. Doch dann erwischte es ihn böse. Beim DM-Lauf in St. Wendel hatte der 21-Jährige als Achter schon Sichtkontakt zu Rang drei, wurde dann aber von einem Konkurrenten im Offroad-Teil zu Sturz gebracht. „Ich habe sofort gemerkt, dass ich mir wieder die Schulter ausgekugelt hatte.“ Doch das war nicht alles, bei einer Untersuchung wurde noch eine schwerere Schulterverletzung diagnostiziert.
Nach dreieinhalb Monaten konnte er erstmals wieder auf die Maschine steigen und einige Zeit danach noch einige Rennen bestreiten. Somit sind seine Gesamtplatzierungen noch beachtlich. In der DM holte er den 15. Gesamtrang in der höchsten Wertungskategorie S1, obwohl er sieben Wertungsläufe verletzungsbedingt versäumte. Er erkämpfte den achten Gesamtrang im Grenzland-Cup (Klasse Prestige), wo er sechs Läufe auslassen musste. Rang neun gab es in der ÖM. Hier musste er auf vier Läufe verzichten.
Mayerbüchler, der noch bis Mai 2018 seine Ausbildung als Zerspanungsmechaniker absolviert, will auch im kommenden Jahr in seinen vertrauten Serien fahren. who