Basketball-Eurocup

Starke Tobin reichte nicht

von Redaktion

Mit einer 56:59 (36:31)-Niederlage im Gepäck kamen die Wasserburger Basketball-Damen in der Nacht vom Eurocup-Spiel aus Fribourg zurück.

Nur fünf Punkte erzielten die Gäste in den letzten zehn Minuten. Da konnte auch eine einmal mehr herausragende Becca Tobin trotz eines Double-Doubles mit 18 Punkten und 13 Rebounds die Niederlage nicht verhindern. So beendet Wasserburg die Hinrunde in der Gruppe I auf Rang drei und muss jetzt kämpfen, um den zweiten Platz und die sichere direkte Qualifikation zu erreichen.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen entwickelte sich in der ersten Halbzeit. Den Wasserburgerinnen gelangen zwar die ersten vier Punkte, die Gastgeberinnen ließen sich aber nicht abschütteln und gingen zwischendurch auch selbst in Führung. Hauptsächlich durch einige leichtsinnige Ballverluste und eine fast unterirdische Dreierquote–am Ende waren nur drei von 17 Versuchen jenseits der 6,75 Meter erfolgreich– machte sich der deutschen Meister das Leben selbst schwer. Erst zum Ende des zweiten Viertels konnten sich die Gäste wieder etwas absetzen und ab dem 33:28 in der 18. Minute schienen sie das Spiel im Griff zu haben.

Doch auch nach dem Seitenwechsel bot sich dasselbe Bild: Jeden Vorsprung, den sich der TSV erarbeitete – in der 29. Minute sogar einmal acht Punkte (51:43) – wurde postwendend wieder egalisiert. Der Schlussabschnitt gehörte dann Fribourg, das Mitte des Viertels auf 55:55 dran war, gleich darauf mit zwei Punkten in Führung ging und zwei Minuten später noch einen Korb drauflegte. Beim Stand von 55:59 42 Sekunden vor dem Ende fiel nur einer von zwei Wasserburger Freiwürfen und auch weitere Chancen wurden leichtfertig vergeben.

„Wir haben es heute geschafft, den Gegner über 40 Minuten stark zu machen“, ärgert sich Head-Coach Georg Eichler vor allem über die zahlreichen Ballverluste, die meist zu leichten gegnerischen Punkten im direkten Gegenzug führten: „Die Defense mit nur 59 Punkten war ok, aber an der Offensive müssen wir arbeiten. Da müssen wir einfach smarter sein, denn im EuroCup wird jeder Fehler bestraft.“

Es bleibt allerdings keine Zeit zum Verschnaufen: Schon am Sonntag geht es weiter mit dem DBBL-Spiel in Nördlingen. Das Bayernderby ist das Spitzenspiel des siebten Spieltags, denn die TH Wohnbau Angels liegen mit nur einer Saisonniederlage auf Rang drei der 1. Bundesliga.

In Fribourg spielten: Julia Pöcksteiner, Haiden Palmer (7 Punkte, 6 Rebounds, 7 Assists, 5 Steals), Milica Deura (1 Punkt), Santa Okockyte (10 Punkte), Petra Zaplatova (3 Punkte), Annika Holopainen (4 Punkte), Laura Audere, Becca Tobin (18 Punkte, 13 Rebounds, 4 Assists) und Margaux Galliou-Loko (13 Punkte, 5 Rebounds). soa

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