Eiselfing – Die Kleeblätter hatten einen sensationellen Start, voll konzentriert und mit viel Power hatten sie das Spiel zunächst im Griff. Die Aufschläge jeder einzelnen Spielerin waren für die Annahme der Gegner äußerst schwer in den Griff zu kriegen. Im Gegenzug dazu hatten die Eiselfinger Damen die Annahme unter Libera Kristina Aringer voll und ganz unter Kontrolle. Der Spielaufbau war perfekt und Zuspielerin Sandra Bachleitner verteilte die Bälle geschickt an ihre Angreifer Sarah Delker und Manu Schneider über die Außenposition und Nora Delker über Diagonal. Mit 25:16 Punkten holte sich die Heimmannschaft den ersten Satz.
Ohne große Höhen und Tiefen lief der zweite Satz ebenso wie am Schnürchen. Die Zuschauer waren begeistert. Die Kleeblätter spielten perfektes Volleyball, von vorne bis hinten, Ball für Ball. Die Aufschlagserien von Mittelblockerinnen Katrin Krieger und Carina Hainzlschmid brachten die Gäste zur Verzweiflung. Auch dieser Satz ging wieder mit 25:16 Punkten auf das Eiselfinger Konto.
Im 3. Satz war Eiselfing nach wie vor am Ball, doch man merkte, wie die Konsequenz langsam schwand und Planegg in der Annahme stabiler wurde. Dann passierte das Unglück beim Spielstand 16:20. Die Mittelblockerin Katrin Krieger verletzte sich beim Blocksprung am Fuß und musste sofort ausgewechselt werden. Schock und Unsicherheit breitete sich in der Mannschaft aus. Nach längerer Pause setzte sich der dritte Satz fort und der Knoten auf Eiselfings Seite war nicht mehr zu lösen. Weder Annahme noch das Spiel am Netz – nichts mehr funktionierte. Diesen Satz mussten die Kleeblätter mit 21:25 Punkten abgeben.
Trainer Randy Heidlinger nutzte all seine Möglichkeiten – ohne Erfolg. Die Gegner wurden mit jedem Ball stärker, hatten einen stabilen Block, der es dem Angriff der Heimmannschaft sichtlich schwer machte zu punkten. Dieser Satz ging somit auch an Planegg (18:25 Punkte).
Im entscheidenden 5. Satz, dem Tiebreak, zog Planegg schon zu Beginn davon und machte die ersten fünf Punkte mit seinen Aufschlägen. Eiselfing verlor auch diesen Satz mit 6:15 Punkten. Die Enttäuschung war groß. Die nächste Woche wird das Team brauchen, um das Spiel zu verdauen. Am Freitag ist schon Abfahrt nach Chemnitz, wo das Auswärtsspiel am Samstag stattfindet. ma