Rosenheim/Landkreis – Den heimischen Tischtennisteams steht ein Wochenende bevor, an denen sie alle Spiele gewinnen, aber auch alle verlieren können.
Am schwierigsten dürften es allerdings die Regionalligaherren des SB DJK Rosenheim haben, die am morgigen Samstag beim TB/ASV Regenstauf antreten müssen. Kapitän Wolfgang Hundhammer weiß, dass dies ein mehr als schwieriges Unterfangen wird. Der Tabellenzweite kann immer noch eine weiße Weste aufweisen und ist sicherlich ein heißer Kandidat im Aufstiegsrennen in die 3. Bundesliga. Auffällig bei den Oberpfälzern, deren Spieler allesamt hoch positive Bilanzen aufweisen, ist aber, dass sich in der Stammsechs kein einziger deutscher Akteur befindet. Zu den vier Tschechen gesellen sich mit Mate Bruckner ein Ungar sowie mit Patrick Vlacuska ein Slowake. „Wir müssen stark ersatzgeschwächt antreten, da Francisco Sanchi und Felix Wetzel auf diversen Turnieren vertreten sind. Regenstauf spielt in dieser Zusammenstellung für uns in der falschen Liga. Wir werden die Priorität also nicht auf dieses Spiel, sondern auf andere Begegnungen legen“, so Hundhammer.
Bad Aibling spielt erst um 20 Uhr
Erst um 20 Uhr greifen am morgigen Samstag Bad Aiblings Oberligaspieler mit dem Heimspiel gegen Sparta Noris Nürnberg in das Geschehen ein. Mannschaftsführer Hans Wiesböck meinte: „Nürnberg ist ein direkter Gegner im Kampf um den Klassenerhalt. Wir sollten hier schon punkten. Ich hoffe, dass Lukasz Grzyb, der in den letzten Wochen gesundheitliche Probleme hatte, wieder soweit ist, dass er schmerzfrei spielen kann“. Die Mittelfranken, die sich im Gegensatz zur letzten Saison leicht verändert haben, sind in dieser Saison eine Wundertüte. Gegen den Zweiten Bayern München erreichten sie ein Unentschieden, spielten auf der anderen Seite aber auch gegen den Tabellenvorletzten aus Gräfelfing nur 8:8. Wiesböck hofft, dass die Nürnberger im Spiel zuvor in Haiming schon Kraft gelassen haben. Allerdings gehen die Kleeblattherren mehr als motiviert in diese Begegnung, denn die letzte Niederlage ist ihnen immer noch im Gedächtnis.
In Bayerns höchster Klasse, der Bayernliga, treten Feldkirchens Mädchen an diesem Wochenende gleich zweimal an. Zunächst gastieren sie morgen Vormittag bei der SVG Baisweil-Lauchdorf. Die Gastgeberinnen habe in Veronika Satzger eine ausgesprochen gute Spielerin, bei der es wohl sehr schwer werden wird, ihr beizukommen. Trotzdem will das Feldkirchener Quartett versuchen, ein positives Gesamtergebnis zu erzielen. Am Nachmittag reist man dann auch noch zur TSG Thannhausen. Der Fünfte steht zwar noch hinter dem TV Feldkirchen, doch Trainer Benno Neumeier ist vorsichtig genug, sich vom Tabellenstand nicht blenden zu lassen. Die Gastgeberinnen spielten in den letzten Begegnungen nur mit der zweiten Mannschaft.
„Ich fürchte, dass Thannhausen gegen uns alles mobilisiert, was sie haben. Da dürfte es dann recht schwer werden. Wir können alles gewinnen, aber auch alles verlieren. Wenn wir aus den beiden Spielen zwei Punkte holen, wäre ich schon zufrieden“, sagte er. eg