Rosenheim/Landkreis – Nach den letzten Niederlagen wollen die heimischen Tischtennisteams an diesem Wochenende einiges gutmachen. Den Regionalligaherren des SB DJK Rosenheim bieten sich gleich zwei Möglichkeiten, in Sachen Klassenerhalt wertvolle Punkte zu sammeln. Zunächst gastiert man morgen in Erfurt beim TTZ Sponeta. SBR-Kapitän Wolfgang Hundhammer musste sich zwar auch erst einmal orientieren, denn schon die Bezeichnung des Vereins ist etwas außergewöhnlich. Dennoch durfte er inzwischen feststellen, dass das Sextett aus Thüringen als Zweiter der Oberliga Mitte aufgestiegen ist und derzeit als Achter einen Zähler hinter den Oberbayern liegt. „Ich kenne die Mannschaft als solches noch nicht. Lediglich Dimitry Zakharov ist mir ein Begriff“, so Hundhammer. Bekannt ist er ihm insofern, als dass der Russe zu Saisonbeginn von Magdeburg nach Erfurt wechselte und dem SBR in der letzten Saison – insbesondere Francisco Sanchi, dem er zwei Niederlagen beibrachte – viel Kopfzerbrechen bereitete. Der SBR-Kapitän weiter: „Bis auf Florian Fischer, der nach wie vor an einer Sprunggelenksverletzung laboriert, spielen wir komplett – also wieder mit Francisco Sanchi und Felix Wetzel. Trotzdem rechne ich mit einem engen Spiel.“
Am Sonntag gastiert der SBR dann beim SB Versbach. Die Unterfranken sind verhältnismäßig gut in die Saison gestartet, haben die sogenannten Pflichtspiele gewonnen und auch gegen den TSV Schwabhausen, der vor ihnen liegt, überrascht. Das Team hat sich im Gegensatz zur letzten Saison nicht verändert. In der letzten Spielzeit hat der SBR in Versbach zwar mit 5:9 den Kürzeren gezogen, in der Rückrunde allerdings mit 9:2 gewonnen. Wolfgang Hundhammer ist deshalb noch sehr zurückhaltend. „Wir rechnen uns jetzt erst einmal nicht viel aus. Aufstellungstechnisch können wir mitspielen“, meinte er.
Zu einer eher ungewöhnlichen Zeit, nämlich am Sonntagvormittag, treten Bad Aiblings Oberligaherren beim TuS Fürstenfeldbruck an. Nach dem Fehltritt vom letzten Wochenende, als man gegen Sparta Noris Nürnberg mit 3:9 verlor, will man versuchen, Wiedergutmachung zu betreiben. Ob es dazu kommt, bleibt natürlich abzuwarten. Die Gastgeber weisen insofern sehr gute Referenzen auf, als dass sie in jedem Paarkreuz einen Spieler mit einer hochpositiven Bilanz haben. Hinzu kommen ausgesprochen starke Doppel. Bad Aiblings Mannschaftsführer ist trotzdem vorsichtig optimistisch: „Wenn sie in einer Aufstellung wie zuletzt spielen, könnte für uns etwas drin sein.“ Brauchen würde man mindestens einen Zähler, denn der Abstand auf einen Relegationsplatz beträgt lediglich einen Zähler.
In der 3. Bundesliga der Damen ist Kolbermoors „Zweite“ am Wochenende ebenfalls zweimal im Einsatz. Bereits am heutigen Freitag tritt man in Langweid an. Die Aufgabe beim derzeitigen verlustpunktfreien Tabellenzweiten wird natürlich mehr als schwer. Schon mehr kann man sich am Sonntag ausrechnen, wenn man ab 10 Uhr den TSV Schwabhausen empfängt.
Vor einer schweren Aufgabe stehen am morgigen Samstag Kolbermoors Bayernligabuben. Sie sind ab 11 Uhr Gastgeber für den TV Boos. Nach der letzten Niederlage wird man gegen den Tabellenführer aber alles versuchen, wieder zwei Punkte einzufahren. eg