1. Basketball-Bundesliga

Überzeugende zweite Hälfte von Wasserburg

von Redaktion

Damen siegten in Marburg klar mit 76:52

Mit einem vor allem in der zweiten Halbzeit überzeugenden 76:52 (31:29)-Sieg in Marburg feierten die Wasserburger Basketball Damen eine gelungenen Start nach der Länderspielpause.

Mit acht Siegen steht der TSV Wasserburg damit auch nach dem 9. Spieltag auf Rang eins der 1. Bundesliga vor dem punktgleichen Team aus Keltern, das gegen den dritten Nördlingen mit 93:79 gewinnen konnte. Damit hat das Duo der beiden Vorjahresfinalisten mittlerweile vier Punkte Vorsprung auf denVerfolger.

Santa Okockyte und Annika Holopainen waren verletzt von der Europameisterschafts-Qualifikation für ihre Heimatländer Litauen und Finnland zurückgekehrt und wurden für die wichtigen EuroCup-Spiele in den nächsten zehn Tagen – in Venedig am Mittwoch und vor allem gegen Fribourg am 29. November – geschont und in Marburg nicht eingesetzt. Ohne die beiden Nationalspielerinnen hatten die Gäste aus Oberbayern zu Beginn der Partie zu kämpfen, lagen schnell mit 4:14 zurück und verloren den ersten Spielabschnitt mit 14:20.

Mit einem furiosen 8:0-Start ins zweite Viertel glichen die Wasserburgerinnen aus, konnten sich aber dann bis zur Halbzeit nicht weiter absetzen. Nach dem Seitenwechsel waren es wieder die Innstädterinnen, die besser ins Spiel fanden. So war die Führung schnell zweistellig (42:31 in der 23. Minute) und beim 71:50 erstmals auf über 20 Punkte (29.) angewachsen. Die zweite Hälfte gewann der amtierende deutsche Meister und Pokalsieger vom Inn mit 45:23 und die Begegnung letztendlich überaus souverän mit 76:52.

Aus einer ausgeglichenen Mannschaft ragte Margaux Galliou-Loko mit fünf erfolgreichen Dreiern bei nur acht Versuchen heraus. Insgesamt versenkte der TSV sehr gute 41 Prozent aus der Distanz. Entscheidend war für Head-Coach Georg Eichler aber die Verteidigung: „Wir haben uns vorgenommen hart zu verteidigen, das dann ab dem zweiten Viertel auch sehr gut umgesetzt und in 30 Minuten nur noch 30 Punkte zugelassen.“

Es spielten: Laura Audere (10 Punkte, 4 Rebounds), Milica Deura (9 Punkte), Margaux Galliou-Loko (19 Punkte, 8 Rebounds), Haiden Palmer (16 Punkte, 7 Rebounds), Monique Reid (12 Punkte, 4 Rebounds, 6 Assists), Becca Tobin (8 Punkte, 5 Rebounds, 4 Assists) und Petra Zaplatova (2 Punkte). soa

Artikel 1 von 11