Basketball-Eurocup

„Wir haben nichts zu verlieren“

von Redaktion

Zum letzten Auswärtsspiel der EuroCup-Vorrunde reisen die Wasserburger Basketball-Damen nach Venedig. Sprungball im Palasport Taliercio in Venezia-Mestre ist am heutigen Mittwoch um 20 Uhr.

Wasserburg Schon vor zwei Jahren traf der TSV Wasserburg in der Vorrunde auf Reyer Venezia, das damals Rang eins in der Gruppenphase holte. Auch in dieser Saison sind die Italienerinnen großer Favorit auf den ersten Platz, nachdem sie die bisherigen vier Spiele allesamt zum Teil deutlich gewinnen konnten. In Wasserburg zeigte der deutsche Meister Mitte Oktober allerdings eine gute Leistung und musste sich in einer hart umkämpften Begegnung letztendlich mit 58:68 geschlagen geben.

Beim Heimspiel

gut mitgehalten

„Wir haben beim Heimspiel sehr gut mitgespielt, aber mitspielen ist eine Sache, gewinnen eine andere“, so Head-Coach Georg Eichler. Das erste Viertel war sehr ausgeglichen (14:16), ehe sich die Gäste aus der Lagunenstadt bis zur Halbzeit auf 28:38 absetzten. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Wasserburg nochmals auf vier Punkte, doch dann setzte sich die Klasse von Venedig allen voran von Riquna Williams, Ashley Walker, Martina Bestagno und Debora Carangelo durch, die alle zweistellig punkteten.

Die beiden US-Amerikanerinnen, die beiden Italienerinnen sowie die slowakische 1,90-Meter-Centerin Marie Ruzickova sind es auch, die im EuroCup und in der Serie A die Topscorerinnen im Team von Trainer Andrea Liberalotto sind. In der Liga belegt Reyer Venezia, der Vorjahresdritte, derzeit mit fünf Siegen aus sieben Spielen Rang vier.

Bangen um Okockyte und Holopainen

„Wir haben nichts zu verlieren. Wenn wir unsere Turnover-Quote niedrig halten und die Dreier fallen, haben wir eine Chance“, analysiert Eichler vor der Partie bei den äußerst heimstarken Gastgeberinnen, die in dieser Saison in eigener Halle noch keine Partie verloren geben mussten. Allerdings ist noch nicht sicher, ob der Wasserburger Trainer alle seine Spielerinnen einsetzen kann, da vor allem Santa Okockyte und Annika Holopainen immer noch ihre Verletzungen aus den Länderspielen plagen: „Hinsichtlich der Rotation wird das wohl ein ungleiches Duell.“ Doch selbst bei einer Niederlage in Venedig bleibt das letzte Spiel im Badria gegen Fribourg am nächsten Mittwoch (29. November) das Endspiel um Platz zwei in der Vorrundengruppe I und das Erreichen der nächsten Runde.

Die Wasserburger Mannschaft freut sich besonders auf die Unterstützung der zahlreichen Fans, die sich unter anderem mit einem Bus des Fanclubs auf den Weg nach Venedig machen. Von der Partie am Mittwochabend gibt es aber wie immer auch einen Live-Ticker und voraussichtlich auch einen Live-Stream. Die Links dazu sind im Internet zu finden auf www.basketball-wasser- burg.de/live.soa

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