Gut eine Woche nach dem wegen eines Stromausfalls geplatzten Auftritt beim TSV 1860 München geht es für den TSV Buchbach am heutigen Mittwoch erneut ins altehrwürdige Grünwalder: Um 19 Uhr gastieren die Rot-Weißen zum Nachholspiel der 14. Runde in der Fußball-Regionalliga Bayern bei der Zweitvertretung des FC Bayern München.
Die Jungprofis von Trainer Tim Walter haben die letzten drei Spiele für sich entscheiden können und sind sechs Begegnungen ungeschlagen. Noch hinken die Talente ihren eigenen Ansprüchen etwas hinterher, aber zuletzt ging es in die richtige Richtung und mit einem Sieg über Buchbach könnten die Jungbayern den Rückstand auf Tabellenführer 1860 München auf sechs Punkte verkürzen.
Vor zwei Jahren 3:2 gewonnen
Zwei der insgesamt vier Saisonniederlagen gab es im Grünwalder, als die Underdogs aus Pipinsried und Schalding die Punkte entführen konnten. In zehn Vergleichen mit den Buchbacher setzten sich die kleinen Bayern bei drei Unentschieden sechsmal durch, der einzige Sieg der Rot-Weißen liegt genau zwei Jahre und einen Tag zurück, als Maxi Bauer (2) und Stefan Denk die Treffer zum 3:2 erzielten. Neben den beiden Torschützen werden neun weitere Buchbacher von damals heute dabei sein, wobei neben Simon Motz auch Maxi Drum und Thomas Leberfinger nach ihren Verletzungen wohl noch nicht zum Einsatz kommen werden. Fehlen wird aufseiten der Gäste auch Moritz Sassmann, der sich im Training einen Bänderriss zugezogen hat. Zudem muss ja Gordon Büch noch seine Rotsperre absitzen.
Aufseiten der Bayern sind vom damaligen Team bis auf die beiden Torhüter Andreas Rössl und Leo Weinkauf nur noch Marco Friedl, Fabian Benko und Felix Pohl im Kader. „Wir gehen davon aus, dass vor allem die Spieler, die am Wochenende in Gladbach auf der Bank gesessen haben, spielen werden“, sagt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter, der hier in erster Linie an Kwasi Okyere Wriedt, Kapitän Niklas Dorsch und Pohl denkt: „Das macht die Sache natürlich noch reizvoller, wenn man gegen Spieler antritt, die schon Bundesligaluft geschnuppert haben.“
Ohne Gegenwehr werden sich die Rot-Weißen heute sicherlich nicht ergeben, Bobenstetter hofft auf einen Punktgewinn: „Wir brauchen dringend noch ein paar Punkte bis zur Winterpause. Wir haben die Chance auch bei den Bayern etwas zu holen. Bis auf die beiden Spiele gegen Schalding waren wir die gesamte Saison sehr stabil und wenn die Inhalte wieder so passen wie gegen Illertissen, können wir da schon mithalten.“
Mit einem Unentschieden würden die Rot-Weißen, die seit vier Spielen ohne Sieg sind, endlich die 30-Punkte-Marke knacken und könnten so den Abstand zur gefährdeten Zone weiter vergrößern.
Übrigens: Das Spiel beim TSV 1860 München wird am 27. Februar nächsten Jahres um 19 Uhr nachgeholt und wird dann wieder live auf Sport1 übertragen. mb