Inzell – Dominiert wurden die Wettkämpfe, wie bei den Senioren auch, von den bekannten Eislaufnationen. Die Läufer aus den Niederlanden, Russland, Korea und Norwegen sowie Japan waren auf den Siegerpodesten meistens ganz oben zu finden. Für die deutschen Teilnehmer reichte es zu bemerkenswerten Achtungserfolgen.
So schaffte es zum Auftakt der bei den „Neo-Senioren“ startende Pedro Beckert aus Erfurt über 1000 Meter in 1:10,82 Minuten auf den dritten Platz. Knapp dahinter wurde der Chemnitzer Noel Müller Vierter. Im Sprint wurden die Neo-Senioren mit Michael Roth, Noel Müller und Manuel Gras Dritter. Pedro Beckert bewies auch am zweiten Wettkampftag weiter gute Form und holte sich über 1500 Meter (1:49,29) den dritten Platz. Gleich zweimal aufs Podium schaffte es Leia Behlau aus Erfurt. Sie holte Silber über 3000 und 1500 Meter. Lea-Sophie Schulz aus Berlin wurde über 1000 Meter Vierte und verpasste nur knapp das Podest. Vier Zehntelsekunden fehlten der 18-Jährigen letztendlich. Über 1500 Meter reichte es zum zehnten Platz. Der Erfurter Manuel Gras holte sich über 1500 Meter den sechsten Rang. Sechster über 500 Meter wurde Michael Roth von der TS Mylau.
Interessierter Zuschauer in der Max-Aicher-Arena ist 500-Meter-Doppel-Olympiasieger Erhard Keller gewesen. Er wurde Zeuge des ersten Weltcupsieges Großbritanniens im Eisschnelllauf überhaupt. Ellia Smeding legte im Massenstart einen klassischen Start-Ziel-Sieg hin. Inzeller Sportler sind bei den Wettkämpfen nicht am Start gewesen.shu